Feuchter Keller: Welche Abdichtung passt zum Gebäude? / Innen oder außen? Die passende Lösung ergibt sich erst vor Ort
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(ots) - Feuchteschäden im Keller gelten für viele Hauseigentümer als ernstes Risiko. 95 Prozent sind überzeugt, dass sie den Wert ihrer Immobilie mindern und die Nutzbarkeit der Kellerräume einschränken. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts "heute und morgen" unter mehr als 2.000 Immobilieneigentümern im Auftrag des Sanierungsspezialisten ISOTEC.
Die ersten Warnzeichen für Feuchteschäden (https://www.isotec.de/ratgeber/feuchteursachen?utm_source=PR&utm_medium=tdm&utm_campaign=Feuchter+Keller_Welche+Abdichtung+passt+zum+Geb%C3%A4ude&utm_id=ots) im Keller sind meist eindeutig: muffiger Geruch, abblätternde Farbe oder abplatzender Putz. Ist der Schaden dann erst einmal entdeckt, muss zunächst geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Nicht vorhandene oder im Laufe der Jahre schadhaft gewordene Außenabdichtungen zählen insbesondere bei älteren Gebäuden zu den häufigsten Gründen dafür, dass Feuchtigkeit seitlich aus dem Erdreich in das Kellermauerwerk eindringt. Daneben kann sie auch kapillar von unten aus dem Erdreich aufsteigen. Das ist in der Regel bei älteren Gebäuden der Fall, die noch auf Streifenfundamenten ohne durchgehende Bodenplatte errichtet wurden und bei denen keine wirksame Horizontalsperre vorhanden ist. Deshalb ist eine fachkundige Vor-Ort-Analyse unerlässlich, um genau zu klären, wie der Schaden entstanden ist und welche Sanierung dauerhaft Abhilfe schaffen kann.
Je nachdem, auf welchem Weg die Feuchtigkeit in das Kellermauerwerk gelangt, kommen unterschiedliche Sanierungsverfahren infrage. Steigt die Feuchtigkeit kapillar aus dem Erdreich auf, empfiehlt sich eine nachträgliche Horizontalsperre, beispielsweise mit Spezialparaffin. Dringt sie hingegen seitlich aus dem Erdreich in das Mauerwerk ein, ist zwischen einer Außen- und einer Innenabdichtung (https://www.isotec.de/innenabdichtung?utm_source=PR&utm_medium=tdm&utm_campaign=Feuchter+Keller_Welche+Abdichtung+passt+zum+Geb%C3%A4ude&utm_id=ots) abzuwägen.
"Die Frage lautet in diesem Fall meist nicht, welche Abdichtungsmethode grundsätzlich besser ist, sondern: Welche Lösung passt zu dem konkreten Gebäude?", erläutert Dipl.-Ing. Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter der ISOTEC-Gruppe mit rund 85 Fachbetrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Was bei der Wahl des Verfahrens eine Rolle spielt
Für die Abdichtung gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit stehen mit der Außen- und der Innenabdichtung zwei bewährte Verfahren zur Verfügung. Beide verfolgen dasselbe Ziel: das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller dauerhaft zu verhindern. Welche Lösung sich letztlich empfiehlt, hängt jedoch immer von der Schadensursache und den Gegebenheiten vor Ort ab. Garagen, Wintergärten, Anbauten oder Treppenanlagen können den Zugang zu den Kelleraußenwänden erschweren. Gleiches gilt für Terrassen, Einfahrten, Wege oder aufwendig gestaltete Außenanlagen, die für die Freilegung des Kellermauerwerks teilweise zurückgebaut werden müssten.
"Bei der Analyse geht es also nicht nur um den Keller", sagt Thomas Molitor. "Wir betrachten immer die gesamte Situation rund ums Haus. Ob eine Innen- oder Außenabdichtung die passende Lösung ist, ergibt sich aus der Gesamtsituation des Gebäudes."
Dabei spielt auch das persönliche Ziel des Eigentümers eine entscheidende Rolle. "Die Frage, welches Verfahren das richtige ist, hängt nicht zuletzt davon ab, was der Kunde mit seinem Keller vorhat", erklärt Thomas Molitor. "Wer lediglich das Erdgeschoss vor aufsteigender Feuchtigkeit schützen möchte und den Keller selbst nicht weiter nutzen will, hat andere Anforderungen als jemand, der hochwertigen Wohnraum im Untergeschoss schaffen möchte, etwa als Homeoffice, Gästezimmer oder Hobbyraum. Je nach Nutzungsziel verändern sich die Anforderungen an die Abdichtung grundlegend. Das müssen wir bei der Planung von Anfang an berücksichtigen."
Die Gegebenheiten vor Ort geben oft den Ausschlag
Ein Hauseigentümer berichtet: "Da wir unsere Außenanlagen ohnehin neugestalten wollten, haben wir uns für eine Außenabdichtung entschieden." Ein anderer Eigentümer entschied sich aus genau dem gegenteiligen Grund für eine Innenabdichtung: "Da die Außenanlagen und Gehwege um unser Haus erst vor ein paar Jahren neu angelegt wurden, hatten wir die Befürchtung, für eine Außenabdichtung (https://www.isotec.de/aussenabdichtung?utm_source=PR&utm_medium=tdm&utm_campaign=Feuchter+Keller_Welche+Abdichtung+passt+zum+Geb%C3%A4ude&utm_id=ots) alles noch einmal aufreißen zu müssen. Entsprechend erleichtert waren wir über den Vorschlag, das Problem mit einer ISOTEC-Innenabdichtung zu lösen."
So funktioniert eine professionelle Kellerabdichtung
Sowohl die Außen- als auch die Innenabdichtung sind mehrstufige Systemlösungen. In beiden Verfahren bereiten die Fachleute zunächst das Kellermauerwerk außen- beziehungsweise innenseitig sorgfältig vor. Dazu werden die Flächen gereinigt, lose Bestandteile entfernt und der Untergrund so vorbereitet, dass die Abdichtung dauerhaft und vollflächig haften kann. Anschließend werden mehrere exakt aufeinander abgestimmte Abdichtungs- und Schutzschichten aufgebracht. So wird dauerhaft verhindert, dass Feuchtigkeit seitlich aus dem Erdreich in den Keller eindringt.
Grundsätzlich gilt: "Feuchteschäden lassen sich nicht mit einer schnellen Einzelmaßnahme dauerhaft beseitigen", betont ISOTEC-Experte Dipl.-Ing. Thomas Molitor. "Entscheidend ist nicht, ob von innen oder außen abgedichtet wird, sondern dass das passende komplexe Sanierungssystem die Ursache des Feuchteschadens gezielt behebt, zu den baulichen Gegebenheiten vor Ort passt und langfristig wirksam ist."
Weitere Informationen unter www.isotec.de/abdichtungen
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Datum: 17.07.2026 - 10:03 Uhr
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