Venezuela: Ein Monat nach dem Beben geht die Hilfe in die nächste Phase / Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" fokussieren Rehabilitation und Instandsetzung
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(ots) - Nachdem medizinische Notfall-Teams der Johanniter und Malteser International das Land verlassen haben, leiten Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" über lokale Strukturen und Partner eine neue Phase der Hilfe ein. Während Bergungs- und Rettungsarbeiten abgeschlossen sind, hat nun die Rehabilitation und die Wiederherstellung von lebensnotwendiger Infrastruktur begonnen: "Ein Monat nach den Erdbeben kämpfen Zehntausende Menschen weiter um ihr Überleben. Viele von Ihnen trauern zudem um Angehörige und sind durch die Katastrophe tief traumatisiert", sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von "Aktion Deutschland Hilft". "Daher braucht es auch weiter dringend Unterstützung, um die Folgen der Katastrophe auch langfristig abzumildern".
Wasserversorgung vielerorts zusammengebrochen
Während weiterhin große Teile der Infrastruktur in Trümmern liegen, ist auch die Aufbereitung von sauberem Trinkwasser in vielen betroffenen Regionen nicht gewährleistet. Daher hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) drei mobile Skyhydranten bereitgestellt, die eine Aufbereitung von sauberem Trinkwasser ermöglichen. Überlebenswichtig wird sauberes Wasser auch im Bereich Sanitärversorgung und Hygiene. Denn nach schweren Erdbeben breiten sich auch wasserübertragbare Krankheiten schneller aus. Um dem vorzubeugen, verteilt AWO International über ihren lokalen Partner Hygienesets.
Traumabehandlung für Kinder und Familien
In den Fokus rückt nun auch die psychosoziale Aufarbeitung der Katastrophe. Oft wird das Ausmaß der seelischen Schäden erst Wochen später sichtbar. World Vision hat drei Kinderschutzzentren aufgebaut, in denen jeweils bis zu 100 Kinder und Jugendliche spielen und lernen können, um sich von dem belastenden Alltag abzulenken. Zudem werden sie dort von psychologischen Fachkräften betreut. Es ist geplant, noch weitere drei zusätzliche Kinderschutzzentren aufzubauen, um dem wachsenden Bedarf zu begegnen. Auch Help - Hilfe zur Selbsthilfe bereitet psychosoziale Unterstützungsangebote für Kinder und Erwachsene vor und schult etwa Lehr- und Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Kindern und älteren Menschen.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und Interviewpartner:innen, die einen ersten Überblick zur humanitären Lage im Erdbebengebiet geben können.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier (https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/nothilfe-venezuela/)
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, ruft unter dem Stichwort "Erdbeben Venezuela" zu Spenden auf.
Spenden-Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
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Datum: 23.07.2026 - 11:14 Uhr
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