9. MaRisk-Novelle: Was Banken für Risikosteuerung, Governance und Nachweise klären sollten
TRICEPT-Vorstand Mark Vösgen erläutert, wie Banken und Sparkassen die Anforderungen der 9. MaRisk-Novelle umsetzen können

(PresseBox) - Mit der 9. MaRisk-Novelle rückt die Frage stärker in den Fokus, wie Banken und Sparkassen ihr Risikomanagement angemessen, wirksam und nachvollziehbar ausgestalten. Im Interview mit BANKINGCLUB erläutert TRICEPT-Vorstand Mark Vösgen, welche Auswirkungen die Novelle auf Governance, Risikosteuerung und Nachweisführung hat.
Die 9. MaRisk-Novelle ist mehr als eine Aktualisierung bestehender Anforderungen. Sie lenkt den Blick verstärkt auf die Frage, ob das Risikomanagement eines Instituts angemessen, wirksam und nachvollziehbar ausgestaltet ist. Banken und Sparkassen müssen nicht nur einzelne Vorgaben erfüllen, sondern auch darlegen können, dass ihre Organisation, Prozesse und Steuerungsinstrumente zur eigenen Größe, Komplexität und Risikolage passen.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Grundsatz der Proportionalität zu. Die daraus entstehenden Spielräume erleichtern die Umsetzung nicht automatisch: Institute müssen nachvollziehbar begründen können, warum ihr Vorgehen angemessen ist. Dafür benötigen sie eine konsistente Datenbasis, klar geregelte Verantwortlichkeiten und belastbare Nachweise.
Gleichzeitig gewinnen die Schnittstellen zu DORA, Informationssicherheit, Auslagerungsmanagement und weiteren regulatorischen Themen an Bedeutung.
Regulatorische Anforderungen übergreifend steuern
MaRisk, DORA und weitere Vorgaben greifen vielfach auf dieselben Prozesse, Systeme, Dienstleister, Risiken und Nachweise zurück. Werden diese Informationen in unterschiedlichen Fachbereichen, Anwendungen oder Tabellen gepflegt, entstehen Doppelarbeiten, Inkonsistenzen und ein hoher Abstimmungsaufwand.
Ein übergreifendes Steuerungsmodell schafft dagegen Transparenz über Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Risiken, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Nachweise lassen sich konsistent miteinander verknüpfen. Das verbessert nicht nur die operative Steuerung, sondern unterstützt Institute auch dabei, gegenüber Geschäftsleitung, Revision, Wirtschaftsprüfung und Aufsicht jederzeit auskunftsfähig zu bleiben.
GRC-Software als Grundlage für Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Eine moderne GRC-Software kann Finanzinstitute dabei unterstützen, regulatorische Komplexität strukturiert zu steuern. Mit RIMAGO lassen sich Anforderungen, Risiken, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Nachweise zentral zusammenführen und miteinander verknüpfen. Ergänzend unterstützt TRI HUB die strukturierte Bereitstellung und den zentralen Abruf von Dienstleisterberichten.
Im BANKINGCLUB-Interview erläutert Mark Vösgen, welche Veränderungen mit der 9. MaRisk-Novelle verbunden sind, wo Institute aktuell Handlungsbedarf prüfen sollten und warum MaRisk, DORA, Informationssicherheit und Auslagerungsmanagement nicht isoliert voneinander betrachtet werden sollten.
Das vollständige Interview ist bei BANKINGCLUB erschienen:
9. MaRisk-Novelle: Was Banken jetzt für Steuerung, Governance und Nachweise klären sollten
Seit über 25 Jahren steht die TRICEPT AG für innovative IT-Beratung und praxisnahe IT-Lösungen, die den Arbeitsalltag in der Sport- und Finanzwelt nachhaltig vereinfachen und Prozesse smarter und effizienter gestalten. Das Leistungsportfolio umfasst das IT CONSULTING mit dem Schwerpunkt IT Projektmanagement sowie die Beratung im Bereich GRC (Governance, Risk, Compliance) einschließlich Org/IT-Steuerung insbesondere für Finanz- und Versicherungsinstitute. Die eigenentwickelte Software „RIMAGO“ vereinfacht die Steuerung komplexer Management- und IT-Prozesses eines Finanzinstituts. Darüber hinaus ist TRICEPT Gesellschafter der IT4SPORT GmbH, die unter dem Label „IT4SPORT BY TRICEPT“ die Digitalisierung im Sportsektor fokussiert. Die Mitarbeitenden der TRICEPT übernehmen dort die Beratung und Umsetzung von Digitalisierungsprozessen im Sportsektor sowie die Einführung von Apps, Anwendungen und Webseiten.
Die TRICEPT beschäftigt aktuell ca. 90 Mitarbeitenden im Hauptsitz Detmold und in den Niederlassungen Stuttgart und Braunschweig. Bis heute ist die TRICEPT AG ein inhabergeführtes Familienunternehmen und befindet sich im Besitz der Familien Vösgen, Vösgen-Nordloh und Hagener.
Die Ausbildung und Förderung junger Menschen sind dem Unternehmen besonders wichtig. Daher bildet die TRICEPT seit über 20 Jahren Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker sowie IT-Systemkaufleute aus und ermöglicht gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science sowie Master of Science).
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Die TRICEPT beschäftigt aktuell ca. 90 Mitarbeitenden im Hauptsitz Detmold und in den Niederlassungen Stuttgart und Braunschweig. Bis heute ist die TRICEPT AG ein inhabergeführtes Familienunternehmen und befindet sich im Besitz der Familien Vösgen, Vösgen-Nordloh und Hagener.
Die Ausbildung und Förderung junger Menschen sind dem Unternehmen besonders wichtig. Daher bildet die TRICEPT seit über 20 Jahren Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker sowie IT-Systemkaufleute aus und ermöglicht gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science sowie Master of Science).
Datum: 30.07.2026 - 11:53 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Tatjana Hagener
Stadt:
Detmold
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