Die CDU Neukölln geht geschlossen in den Wahlkampf für das Berliner Abgeordnetenhaus und ihren Bezirk
Kompetenz und junger Charme für die Bürger und Bürgerinnen
So wurde für die BVV Gerrit Kringel als Spitzenkandidat und Bürgermeister von Neukölln nominiert. Markus Oegel (CDU-Fraktionschef in der BVV) und Elfriede Manteuffel belegen die Plätze zwei und drei.
Christopher Förster ist Spitzenkandidat der Bezirksliste für das Abgeordnetenhaus.
Auch ein blindes Mitglied wurde auf die Abgeordnetenhaus-Liste gewählt.
Geleitet hatte die Versammlung Kreisvorsitzender und Staatssekretär Falko Liecke.
Als Direktkandidaten für das AGH wurden Davide Anone, Büsra Karadag, Nimet Avci, Christopher Förster, Dr. Robbin Juhnke und Olaf Schenk gewählt.
Der Ortsverband Nord-Neukölln hat drei Wahlkreise und stellt auch den Bürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln Die Kandidaten aus diesem Ortsverband werden hier groß vorgestellt.
Gerrit Kringel aus Neukölln - Bürgermeisterkandidat mit Niveau
Gerrit Kringel ist momentan Stadtrat für Ordnungsdienste und stellverstretender Bürgermeister von Berlin-Neukölln. Davor war er Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im BVV von Berlin-Neukölln. Gerrit wohnt im Bezirk und fühlt sich wohl hier. Nun möchte er diesen schönen Bezirk leiten und Bezirksbürgermeister werden. Dafür wurde er einstimmig von der CDU Neukölln nominiert.
Hier ein Teil seines Wahlprogrammes!
Unser Neukölln:
Neukölln steht für Vielfalt, Respekt und demokratisches Miteinander.
Extremismus - gleich welcher Art - gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und hat in einer bürgerlichen, freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz.
Ein starkes Neukölln setzt auf Rechtsstaatlichkeit, Dialog und klare Haltung gegen jede Form von politischer oder religiöser Radikalisierung.
Sauberkeit:
Neukölln ist lebendig und vielfältig und steht wie viele dicht besiedelte Stadtteile vor Herausforderungen bei der Sauberkeit im öffentlichen Raum. Müll auf Gehwegen, überfüllte Papierkörbe und illegale Sperrmüllablagerungen werden von Anwohnerinnen und Anwohnern, zu Recht, regelmäßig kritisiert. Wir haben sowohl ein gesellschaftliches als auch ein gesellschaftspolitisches Problem.
Prävention, Repression und Reinigung - Neukölln braucht mehr Sauberkeit - auch mehr Handreinigung!
Verkehr:
Neukölln braucht einen ausgewogenen Verkehrsmix, der Mobilität für alle ermöglicht, ohne ganze Kieze durch Kiezblocks oder Poller stark einzuschränken. Statt Durchfahrten pauschal zu sperren, sollten Hauptverkehrsstraßen leistungsfähig bleiben und Wohnstraßen durch intelligente Verkehrslenkung, Tempo-30-Zonen und bessere Ampelschaltungen beruhigt werden. Ergänzend können ÖPNV, sichere Radwege und attraktive Fußwege ausgebaut werden, sodass echte Wahlfreiheit zwischen Auto, Bus, Bahn und Fahrrad besteht.
Schulwegsicherheit:
Für die jüngsten Kinder in Neukölln muss der Schulweg sicher, übersichtlich und altersgerecht gestaltet sein.
Dazu gehören sichere Zebrastreifen, Tempo-30-Zonen vor Schulen und Kitas sowie gut sichtbare Verkehrsführungen ohne unübersichtliche Kreuzungen.
Soziales Neukölln:
Neukölln ist geprägt von großer kultureller Vielfalt und einem starken sozialen Zusammenhalt in vielen Kiezen. Gleichzeitig steht der Bezirk vor Herausforderungen wie steigenden Mieten, sozialer Ungleichheit und begrenztem Wohnraum. Um Neukölln sozial zu gestalten, braucht es eine Mischung aus bezahlbarem Wohnen, guter Bildung, fairer Arbeit und lebendigen Kiezen.
Für das Abgeordnetenhaus kandidieren folgende im Norden von Neukölln:
Büsra Karadag kandidiert als Direktkandidatin für Nord-Neukölln für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Hier ist sie aufgewachsen. Dieser Kiez ist ihr Zuhause.
Sie kennt die Herzlichkeit der Nachbarschaften, die kulturelle Vielfalt und den Zusammenhalt, der Nord Neukölln prägt. Gleichzeitig sieht sie die Probleme, die viele Menschen im Alltag beschäftigen. Kriminalität im öffentlichen Raum, verschmutzte Straßen, und Orte, an denen Eltern besorgt sind, wenn ihre Kinder draußen spielen.
Sauberkeit und Sicherheit bestimmen, wie sich ein Stadtteil anfühlt. Menschen sollen sich frei bewegen können, ohne Angst und ohne Frust. Öffentliche Räume müssen Orte sein, an denen man sich gerne aufhält; nicht Orte, wo man wegschaut oder die man meidet.
Als Medizinstudentin erlebt sie täglich wie stark Gesundheit, Umfeld und Entwicklung miteinander verbunden sind. Prävention beginnt nicht erst in der Klinik, sondern im Alltag. In Schulen, in der Kinder- und Jugendarbeit und auf sicheren Wegen durch den Kiez. Gerade junge Menschen brauchen Orientierung, verlässliche Strukturen und echte Perspektiven.
Auch in der Verkehrspolitik steht für sie der Mensch im Mittelpunkt. Maßnahmen müssen den Alltag erleichtern. Poller, die Wege versperren und für Ärger sorgen, lösen Probleme nicht dauerhaft. Politik muss praktikabel sein und die Realität vor Ort ernst nehmen.
Für Büsra Karadag entsteht Fortschritt dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Eine Gesellschaft kommt voran, wenn man hinschaut, zuhört und gemeinsam handelt. Sie kandidiert, weil sie Verantwortung für ihre Heimat übernehmen will und als künftige Abgeordnete Nord-Neukölln sicherer, sauberer und lebenswerter machen möchte. Ihre Kernüberzeugung bringt sie so auf den Punkt:
Nimet Avci kandidiert ebenfalls, hier ihre politischen Ziele:
Es ist mir eine große Ehre, als Kandidatin der CDU für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Neukölln 3 anzutreten.
Neukölln ist ein Bezirk mit enormem Potenzial - aber auch mit erkennbaren Problemen. Ich kandidiere, weil ich nicht länger zusehen will, wie Herausforderungen ignoriert werden. Ich stehe für eine Politik, die handelt: für Sicherheit, Ordnung, bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung und eine Mobilität, die alle mitnimmt.
Sicherheit und Ordnung ist die Grundlage für Freiheit. Niemand soll Angst haben, abends unterwegs zu sein. Dafür brauchen wir mehr Polizeipräsenz, bessere Ausstattung und gezielte Videoüberwachung an Brennpunkten. Gleichzeitig muss Neukölln sauberer werden - durch mehr Aufklärung, frühzeitige Bildung und konsequente Ahnung von Fehlverhalten.
Wir brauchen eine Verkehrspolitik mit Augenmaß statt Ideologie. Alle Verkehrsteilnehmer verdienen Respekt. Statt Einschränkungen brauchen wir praktikable Lösungen: ausreichend Parkraum, funktionierende Infrastruktur und ein Ende unnötiger Dauerbaustellen.
Der Wohnungsmarkt ist angespannt. Deshalb gilt: bauen, bauen, bauen - schneller und unbürokratischer. Gleichzeitig müssen wir diejenigen schützen, die sich steigende Mieten kaum leisten können.
Gute Bildung braucht gute Bedingungen. Mehr Lehrkräfte, bessere Ausstattung und echte Unterstützung für Schulen sind entscheidend. Bildung ist der Schlüssel für Integration und Zukunft.
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Neukölln kann mehr. Dafür braucht es klare Politik statt Ausreden.
Davide Anone - Aus Neukölln. Für Neukölln:
Ich bin in Berlin geboren und in Neukölln aufgewachsen. Damals stand die Mauer noch ein paar Schritte von unserer Haustür entfernt. Neukölln war Arbeiterbezirk: ehrlich, manchmal rau, aber sicher - und, man glaubt es heute kaum, deutlich sauberer als heute. Der Verkehr lief und die BVG war pünktlich.
Mit der Jahrtausendwende begann der Wandel. Die Karl-Marx-Straße verlor an Strahlkraft, die Weserstraße wurde hip, Leerstand verschwand, Mieten stiegen. Spätestens ab 2015 war der Bezirk voll: international, dynamisch und spannend - aber eben auch geladen und konfliktreicher. Das Maybachufer in meinem Wahlkreis wurde vom Time Out Magazin dennoch zu einer der coolsten Straßen der Welt gekürt. Darauf können wir stolz sein.
Aber ein Bezirk muss nicht nur in einigen Straßen cool wirken - er muss auch im Alltag funktionieren. Politisch treibt mich besonders ein Thema um: Verkehr, der funktioniert - und nicht erzieht. Wer Auto fahren möchte, soll das tun. Wer Fahrrad fahren möchte, ebenfalls.
Und wer auf den ÖPNV angewiesen ist, braucht eine BVG, die wieder pünktlich und zuverlässig ist. Verpollerte Kiezblöcke mögen einzelne Abschnitte beruhigen, verlagern den Verkehr aber oft in den nächsten. Am Ende haben Anwohner und Gewerbe das Nachsehen - deshalb lehne ich dieses Konzept ab. Stattdessen brauchen wir leistungsfähige Hauptachsen, ruhige Nebenstraßen, einen beschleunigten ÖPNV und Radwege dort, wo sie wirklich sinnvoll sind.
Genauso wichtig sind Sauberkeit, Sicherheit und Perspektiven für junge Menschen. Neukölln muss sauberer werden, man muss sich überall im Bezirk sicher fühlen können und gute Bildung sowie mehr Sportangebote geben der nächsten Generation echte Chancen.
Ich kenne diesen Bezirk nicht aus Studien, sondern von klein auf. Ich habe gesehen, wie er sich verändert hat - im Guten wie im Schwierigen. Mein Ziel ist, dass wir wieder sagen können: Unser Bezirk ist sauber, sicher, lebendig - und funktioniert.
Dafür trete ich in meinem Wahlkreis an. Neukölln hat enormes Potenzial. Oder wie wir hier sagen würden: Dit kriegen wa schon wieder hin.
Bericht: Hans Peter Sperber
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Datum: 10.08.2026 - 10:00 Uhr
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