Tradegate Exchange wird dwpbank anbinden
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Tradegate Exchange wird dwpbank anbinden
1.600 Institute können Zugang zur zweitgrößten Privatanleger-Börse erhalten
Die Tradegate Exchange und die Deutsche WertpapierService Bank (dwpbank) haben die technische Anbindung der dwpbank an die Börsenplattform Tradegate vereinbart. Die dwpbank wird ihren rund 1.600 Kunden ab Ende des dritten Quartals 2010 einen Marktzugang zu diesem speziell auf Privatanleger ausgerichteten Handelsplatz mit Sitz in Berlin bereitstellen.
"Mit der Anbindung an die Tradegate Exchange erweitern wir für unsere Kundeninstitute den Marktzugang und ermöglichen über unser zentrales Abwicklungssystem WP2 das technische Orderrouting zum zweitgrößten Börsenplatz für Privatanleger in Deutschland", sagte Karl-Martin im Brahm, Vertriebsvorstand der dwpbank. Die marktführende Transaktionsbank ist Prozess- und Systemdienstleister in der Wertpapierabwicklung für zwei Drittel aller Banken in Deutschland, in der Mehrzahl Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken.
Mit dieser Vereinbarung setzt die Tradegate Exchange ihre Wachstumsstrategie fort und vergrößert die Zahl ihrer Handelsteilnehmer erheblich. "Wir freuen uns über dieses zusätzliche Geschäftspotenzial. Tradegate ist ein Börsenplatz mit entscheidenden Wettbewerbsvorteilen, und immer mehr Privatinvestoren können davon profitieren", sagte Thorsten Commichau, Geschäftsführer der Tradegate Exchange GmbH.
Zu den besonderen Angeboten der Tradegate Exchange gehören der courtagefreie Handel, die langen Handelszeiten bis 22 Uhr, intelligente Ordertypen sowie kostenlose Realtime-Preise. Orders werden an der Tradegate Exchange in der Regel sofort und vollständig ausgeführt.
Seit Jahresbeginn 2010 operiert die zuvor außerbörsliche Handelsplattform Tradegate als regulierte Wertpapierbörse. Die ersten beiden Quartale als öffentlich-rechtliche Börse hat die Tradegate Exchange sehr erfolgreich
abgeschlossen: Die Zahl der Transaktionen legte im Jahresvergleich um 32 Prozent zu. In den vier Instrumentengruppen Aktien, Anleihen, ETFs und Investmentfonds wurden zwischen Januar und Juni 2010 insgesamt rund 1,5 Millionen Trades abgeschlossen. Damit hat die Tradegate Exchange im ersten Halbjahr 2010 einen Marktanteil von 31 Prozent erreicht und sichert sich weiterhin die Position des zweitgrößten Handelsplatzes in Deutschland für die Aktiengeschäfte von Privatanlegern.
Über die Tradegate Exchange
Die Tradegate Exchange ist eine auf die Ausführung von Privatanleger-Orders spezialisierte Wertpapierbörse. Derzeit sind hauptsächlich Online-Banken aus Deutschland, Frankreich und Österreich angebunden. Die Tradegate Exchange stellt Privatanlegern kostenlose Echtzeit-Kursdaten zur Verfügung und ermöglicht den Handel in rund 4.900 Aktien, 400 ETFs, 1.500 Anleihen sowie 1.500 Investmentfonds zu aktuellen Preisen: börsentäglich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr, und damit auch außerhalb der Handelszeit anderer europäischer Börsen. Die Orderausführung erfolgt in der Regel per sofortige Vollausführung.
Die Tradegate Exchange berechnet Anlegern keine Transaktionsentgelte. Seit Jahresbeginn 2010 hat die Tradegate Exchange den Status "Regulierter Markt im Sinne der MiFID". Sie ist eine der wenigen Börsen, die die besonders für Privatanleger interessanten Ordertypen wie One-Cancels-Other oder Trailing-Stop anbietet und stellt auch damit ihre führende Position als Retailbörse unter
Beweis. Die Deutsche Börse AG ist mit 75 Prozent plus 1 Anteil an der Tradegate Exchange GmbH, dem Börsenbetreiber der Tradegate Exchange, beteiligt.
www.tradegate.de
Über die dwpbank
Die Deutsche WertpapierService Bank AG ist Marktführer in der deutschen Wertpapierabwicklung. Die Eigentümerstruktur setzt sich gleichberechtigt aus Instituten des genossenschaftlichen FinanzVerbunds und aus der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen. Mit rund 390 direkten Kunden und fast 1.600 angeschlossenen Instituten nutzen mehr als zwei Drittel aller Banken in Deutschland die Prozess- und Systemdienstleistungen rund um die Wertpapierabwicklung. Die Transaktionsbank betreut sektorübergreifend mehr als 7,8 Millionen Depots und bündelt das Wertpapiergeschäft im genossenschaftlichen FinanzVerbund über die beiden Zentralbanken, mehr als 80 Prozent der Dienstleistungen im Wertpapierservice für Sparkassen und Landesbanken sowie die Wertpapierabwicklung für über 30 Institute im Segment der Privat- und Geschäftsbanken.
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Datum: 13.07.2010 - 12:47 Uhr
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