6% mehr BAföG-Empfänger im Jahr 2009
ID: 227823
6% mehr BAföG-Empfänger im Jahr 2009
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2009 in Deutschland rund 873 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren 51 000 oder 6% mehr als im Vorjahr. Unter den Geförderten waren knapp 323 000 Schülerinnen und Schüler sowie 550 000 Studierende. Während die Zahl der geförderten Schüler um + 3,5% zunahm, wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gefördert (+ 7,8%).
Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 559 000 Personen (199 000 Schüler, 360 000 Studierende) gefördert (+ 6,6%).
49% der BAföG-Empfänger (rund 425 000) erhielten eine Vollförderung, also den maximalen Förderungsbetrag. Die Höhe dieses Betrages hängt von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts) ab. Eine Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen übersteigt, erhielten 51% der BAföG-Empfänger (etwa 449 000). Während die Zahl der Vollgeförderten im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 1% abnahm, stieg Zahl der Teilgeförderten mit + 14% deutlich an.
Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem BAföG betrugen im Jahr 2009 2 703 Millionen Euro und somit 371 Millionen Euro oder rund 16% mehr als im Vorjahr. Für die Schülerförderung wurden 827 Millionen Euro (+ 85 Millionen) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 1 876 Millionen Euro (+ 286 Millionen). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schülerinnen und Schüler monatlich 346 Euro pro Person (+ 24 Euro) und geförderte Studierende 434 Euro pro Person (+ 36 Euro).
Wie im Vorjahr wohnten 31% aller Geförderten bei ihren Eltern und 69% außerhalb des Elternhauses.
Der Anstieg der Gefördertenzahlen und des finanziellen Aufwandes ist Folge des 22. BAföG-Änderungsgesetzes, das höhere Freibeträge und Bedarfssätze vorsieht.
Weitere Auskünfte gibt:
Udo Kleinegees,
Telefon: (0611) 75-2857,
E-Mail: bildungsstatistik@destatis.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.07.2010 - 12:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 227823
Anzahl Zeichen: 2372
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 266 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"6% mehr BAföG-Empfänger im Jahr 2009"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) - die Veröffentlichung erfolgt in der Regel 08:00 Uhr: Dienstag, 26.05.2026 (Nr. N043) Zahl der Kurzstreckenflüge und häufigste Verbindungen, Jahr 2025 (Nr. 22) Zahl der Woche zum Weltnichtrauchertag am 31.05.2026: Raucherinnen
Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026: -0,7 % gegenüber Februar 2025 / Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026: +0,6 % gegenüber Februar 2025 ...
Im Februar 2026 haben die deutschen Amtsgerichte nach vorläufigen Ergebnissen 2 053 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,7 % weniger als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2026: -1,6 % zum Vormonat / Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 % gefallen ...
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, März 2026 -1,6 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt) -7,7 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt) -2,7 % zum Vorjahresmonat (nominal) Umsatz im Bauhauptgewerbe, März 2026 +2,5 % zum Vorjahresmonat (real) +5,3 % zum Vorjahresmonat (nom
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Mai 2010: 3,2% weniger Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe ...
WIESBADEN - In Deutschland waren Ende Mai 2010 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten nach vorläufigen Ergebnissen gut 4,9 Millionen Personen tätig. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 162 600 Personen oder 3,2% weniger als
Risikomanagement von Vermögensverwaltern / Überwiegend solides Risikomanagement - Sal. Oppenheim und Credit Suisse mit ausgezeichneten Ergebnissen ...
Durch die Finanzkrise und den damit verbundenen Turbulenzen an den Finanzmärkten wurde die Aufmerksamkeit der Anleger - trotz des guten Börsenjahres 2009 - verstärkt auf das Risiko von Anlagen gelenkt. Somit hat das Risikomanagement bei der Entwicklung von Anlagekonzepten seitens Banken und Ve
Bundeswirtschaftsminister Brüderle rechnet mit anhaltendem Aufschwung. SKD Frankfurt zeigt, wie Steuerzahler davon profitieren ...
Frankfurt, Juli 2010 – Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministers dürfen wir Deutschen uns auf eine dauerhaft aufstrebende Konjunktur freuen. So sieht die Bundesbank das Wachstum für dieses Jahr bei 1,9 Prozent, der DIHK sogar bei 2,3 Prozent. Der Grund: Die Weltwirtschaft hat sich von de
American Express: Deutsche reisen mit riskanter Urlaubskasse ...
Auf Reisen setzen die Deutschen auch bei höheren Ausgaben noch immer am häufigsten Bargeld ein, obwohl es von allen Zahlungsmitteln die risikoreichste Variante ist. Platz zwei der beliebtesten Reisezahlungsmittel belegt die EC-Karte, gefolgt von der Kreditkarte und den Travelers Cheques auf Platz




