Ohne Kohle verschärft sich das Energiekostenproblem für die Industrie weiter
ID: 228085
Ohne Kohle verschärft sich das Energiekostenproblem für die Industrie weiter
Vertreter der energieintensiven Industrie liefert neuen Diskussionsbeitrag für die Informationskampagne der deutschen Braunkohle
Köln (14.07.2010) - Der Industriestandort Deutschland kann auf den Einsatz von Kohle als Prozess- und Verstromungsenergie nicht verzichten. Das gelte in besonderem Maße für die heimische Braunkohle, erklärt Ulf Gehrckens von der Hamburger Aurubis AG in einem aktuellen Beitrag für die Informationskampagne der deutschen Braunkohlenindustrie auf www.braunkohle-forum.de
Es sei unverantwortlich, so Gehrckens, den wichtigsten heimischen Energieträger "in die Ecke eines Subventionsempfängers" zu stellen, obwohl die Braunkohle in keinem Subventionsbericht auftauche und keine öffentlichen Beihilfen benötige. Angesichts steigender Belastungen des Strompreises durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das europäische CO2-Reglement sei die Braunkohle als heimischer und wettbewerbsfähiger Energieträger essentiell für die industrielle Produktion.
Mit einem Anteil von rund 30 Prozent an den Gesamtkosten habe Energie entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Aurubis. Aus diesem Grunde sei es völlig falsch, wenn Steuern und Angaben auf Energie weiter erhöht werden. Gehrckens forderte zudem eine Entlastung von den direkten und indirekten Kosten des Handels mit CO2-Emissionszertifikaten, um Wettbewerbsnachteile zu Unternehmen, die in Regionen ohne strenge Klimaschutzauflagen tätig sind, auszugleichen. Aurubis produziert pro Jahr rund eine Millionen Tonnen Kupfer und zählt mit 4.800 Beschäftigten in sieben Ländern zu den führenden Unternehmen der europäischen Kupferindustrie.
Die deutsche Braunkohle präsentiert sich im Internet derzeit über drei Portale: www.braunkohle.deist die Seite des Verbandes mit einem umfassenden Faktenangebot zum Bodenschatz Braunkohle, www.braunkohle-forum.deliefert aktuelle Beiträge von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und www.braunkohle-wissen.destellt kompakte Sachinformationen zur Verfügung.
Pressekontakt:
Uwe Maaßen
DEBRIV - Bundesverband Braunkohle
Postfach 40 02 52
50832 Köln
Max-Planck-Straße 37
50858 Köln
T +49 (0)2234 1864 (0) 34
F +49 (0)2234 1864 18
Email: Uwe.Maassen@braunkohle.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.07.2010 - 16:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 228085
Anzahl Zeichen: 2763
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ohne Kohle verschärft sich das Energiekostenproblem für die Industrie weiter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Erhebliche Wissens-und Informationsdefizite/Energierohstoff-Zentrum befragt Bundesbürger Knapp 60 Prozent der Deutschen akzeptieren Kohlenkraftwerke als Brückentechnologie zur Gewährleistung einer preis-und versorgungssicheren Energieversorgung. Mehr als 40 Prozent sind der Ansicht, dass Ko
Braunkohle schafft maximale Versorgungssicherheit ...
Branche wehrt sich gegen Polemik und Falschbehauptungen Braunkohlentag 2013 "Heimische Braunkohle ist die Energie der kurzen Wege und maximalen Versorgungssicherheit. Die Braunkohlentagebaue sind ein leistungsfähiger Energiespeicher, die Braunkohlenkraftwerke sind hoch flexibel. Mit B
Greenpeace überschreitet Grenzen des politischen Anstands ...
Angriffe auf Kohle pauschal und ohne differenzierten Sachverstand Braunkohle schafft Werte und Sicherheit Die Umweltorganisation Greenpeace hat nach Ansicht des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) endgültig die Grenze sachlicher und faktenbasierter Diskussion in der Energie- u
Weitere Mitteilungen von Bundesverband Braunkohle (DEBRIV)
Deutsche und afrikanische Forscher starten Klima-Initiative ...
Ministerin kündigt Aufbau regionaler Kompetenzzentren in Afrika an Der Klimawandel stellt die Landnutzung in Afrika vor immer größere Herausforderungen. Denn gerade in Afrika ist ein tragfähiges Landmanagement Grundlage für die Existenzsicherung. Die Frage, mit welchen Klimaveränderungen
Neuartiges Eschentriebsterben in Thüringen ...
In Thüringen ist bei einzelnen Bäumen ein neuartiges Eschentriebsterben festgestellt worden. Komplette Baumbestände sind davon bisher noch nicht betroffen. Mitte der 90er-Jahre wurde in den baltischen Staaten und Polen an der Baumart Esche eine neu auftretende Erkrankung beobachtet, die sic
Entwurf des CCS-Gesetzes ist ein Schnellschuss. Klimaschädliche Kohlekraftwerke sollen legitimiert werden ...
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bezeichnete den heute vorgestellten Gesetzentwurf zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) als Schnellschuss. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Umweltminister Norbert Röttgen drängten auf die Umsetzung einer ent
Brüderle und Röttgen: CCS-Gesetz wichtiger Schritt für eine Zukunftstechnologie ...
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium Datum: 14.7.2010 Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben heute in Berlin die Eckpunkte des gemeinsamen Gesetzentwurfs zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Absche




