Mehr Arbeit für weniger Geld
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Trotz der auf dem Arbeitsmarkt steigenden Nachfrage nach Akademikern schauen vor allem Wirtschaftswissenschaftler wenig optimistisch in die Zukunft. Viele von ihnen sind um ihre berufliche Zukunft besorgt und äussern die Bereitschaft, ihr Privatleben auf Grund der schlechten Job-Aussichten in hohem Masse zurückzustellen. Mehr als die Hälfte der Befragten ist zudem der Meinung, dass es in diesem Jahr schwer sein wird, eine Arbeitsstelle zu bekommen.
Hinzu kommt, dass die Studierenden und Absolventen davon ausgehen, für ein geringeres Gehalt mehr Arbeitszeit als im letzten Jahr investieren zu müssen: Gegenüber 2005 stieg die erwartete Wochenarbeitszeit bei den Wirtschaftswissenschaftlern von 46,1 auf 46,8 und bei den Ingenieuren von 43,8 auf 44,4 Stunden. Gleichzeitig sind die Gehaltsvorstellungen gesunken. Während sich die Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Fächer im letzen Jahr ein Einstiegsgehalt von 41.600 Euro pro Jahr wünschten, würden sie sich nun mit durchschnittlich 40.700 Euro zufrieden geben. Bei den Ingenieuren ist das erwartete Einstiegsgehalt mit 42.000 Euro pro Jahr zwar etwas höher, im letzen Jahr lag es aber noch bei 43.000 Euro.
"Bestärkt durch den zunehmenden Fachkräftemangel im technischen Bereich sehen die angehenden Ingenieure allerdings deutlich positiver in die Zukunft als ihre Kommilitonen" erläutert Manja Ledderhos vom trendence Institut. "Über die Hälfte der Befragten macht sich keine Sorgen um seine berufliche Zukunft und ist der Meinung, dass es 2006 leicht sein wird, eine Arbeitsstelle zu finden. Die Mehrzahl der Studierenden und Absolventen ist zudem nicht bereit, Einschnitte im Privatleben in Kauf zu nehmen."
Einig sind sich Studierende und Absolventen beider Fächergruppen allerdings darüber, bei wem sie am liebsten arbeiten möchten. Platz eins des Rankings der attraktivsten Arbeitgeber nimmt wie schon im vorigen Jahr die BMW Group ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Porsche AG und Siemens. Bei den Studierenden und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften ist zudem eine gestiegene Attraktivität der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu verzeichnen. "Die Branche ist zwar für ihre hohe Arbeitszeitbelastung bekannt, bietet dafür aber langfristige Karriereperspektiven", so Manja Ledderhos.
Top-Arbeitgeber - Deutsche Business Edition
1 BMW Group (11,2%)
2 Porsche AG (9,1%)
3 Siemens (8,3%)
4 Ernst & Young (8,0%)
5 KPMG (7,6%)
5 PricewaterhouseCoopers (7,6%)
Top-Arbeitgeber - Deutsche Engineering Edition
1 BMW Group (18,3%)
2 Porsche AG (17,6%)
3 Siemens (16,6%)
4 AUDI AG (15,9%)
5 DaimlerChrysler AG (9,6%)
Über die Studie
Die Studie "Das Absolventenbarometer" wird jährlich unter examensnahen Studierenden und Absolventen durchgeführt um die Arbeitgeberattraktivität von Unternehmen zu analysieren. Mit knapp 20.000 examensnahen Studierenden und Absolventen, die zu ihren Präferenzen und Prioritäten rund um den Berufseinstieg befragt wurden, ist "Das Absolventenbarometer 2006" nicht nur die grösste Studie ihrer Art, sondern auch die umfassendste, die jemals durchgeführt wurde.
Über trendence
Das trendence Institut für Personalmarketing hat sich auf empirische Forschungsprojekte im Kontext der beruflichen Orientierung junger Menschen sowie auf die Beratung von Unternehmen in allen Belangen des Personalmarketing spezialisiert. trendence unterstützt Unternehmen dabei, in den Besitz wichtiger Kenntnisse über potenzielle und vorhandene Mitarbeiter zu gelangen. Zu diesem Zweck werden regelmässig Umfragen unter Schulabgängern, Hochschulstudenten und Young Professionals durchgeführt. Ziel ist es, Unternehmen Sicherheit bei allen Entscheidungen im Personalmarketing zu geben.
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Datum: 20.09.2006 - 09:13 Uhr
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