Übermäßiges Schwitzen - Ursachen und Behandlung

Übermäßiges Schwitzen - Ursachen und Behandlung

ID: 231006
(firmenpresse) - München, 20. Juli 2010 - Dass man im Sommer schwitzt, ist eigentlich ein ganz normaler Vorgang. Für den Körper stellt die Schweißbildung eine Möglichkeit der Abkühlung dar. Unangenehm wird es aber, wenn der Körper unkontrolliert (auch ohne äußeren Grund) und übermäßig Schweiß produziert. Betroffen sind davon meist die Innenflächen von Händen und Füßen sowie die Achselhöhlen, so jameda Gesundheitsredakteurin Dr. Iris Hinneburg.

Für übermäßiges Schwitzen gibt es zahlreiche Ursachen. Bekannt sind Schweißausbrüche etwa bei Frauen in den Wechseljahren. Hier sind die Hormone für die Körperreaktion verantwortlich, ähnlich wie auch in der Schwangerschaft. Diese Phasen sind vorübergehend - wenn der Hormonspiegel sich wieder eingepegelt hat, legen sich auch die Schweißausbrüche.

Übermäßige Schweißbildung kann aber auch ein Warnzeichen des Körpers bei Stoffwechselstörungen sein. Solche Symptome treten bei einer Überfunktion der Schilddrüse auf, aber auch bei Diabetikern während einer Unterzuckerung. Auch manche Arzneimittel können als Nebenwirkung Schweißausbrüche auslösen. Dazu gehören etwa einige Antidepressiva sowie Blutdrucksenker. Manche Tumorerkrankungen können im Anfangsstadium zu verstärktem nächtlichen Schwitzen führen. Wenn solche Symptome zusammen mit Antriebsschwäche und Leistungsabfall auftreten oder insgesamt ein starker Leidensdruck besteht, sollte man die genaue Ursache ärztlich abklären lassen.

Daneben gibt es aber auch übermäßiges Schwitzen, ohne dass der Arzt eine zugrundeliegende Ursache feststellen könnte. Die Mediziner sprechen in diesem Fall von einer "primären Hyperhydrosis". Hier gibt es nur wenige symptomatische Behandlungsmethoden. Die wichtigste Maßnahme ist es, individuelle Auslöser zu vermeiden. Das können je nach persönlicher Veranlagung etwa Stress, Alkohol, Kaffee oder scharfe Gewürze sein.

Um die Ausschüttung der Schweißdrüsen zu reduzieren, können Präparate mit Aluminiumchlorid oder Gerbstoffen in Form von Cremes oder Deorollern auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Die Inhaltsstoffe reagieren mit körpereigenen Eiweißstoffen und blockieren so die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen. Nachteil dieser Produkte: Sie können die Haut reizen und verlieren bei regelmäßiger Anwendung nach einiger Zeit ihre Wirksamkeit.



Manchen Betroffenen helfen auch Salbeipräparate, die aber über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen. Frauen in den Wechseljahren, die unter starken Beschwerden leiden, sollten mit ihrem Gynäkologen besprechen, ob für sie eine Hormontherapie hilfreich sein könnte. Bei leichteren Beschwerden können auch Extrakte aus Traubensilberkerze (Cimicifuga) die Symptome lindern.

Wenn diese Mittel gegen übermäßiges Schwitzen keinen Erfolg zeigen, können weitere Methoden eingesetzt werden. Die Injektion von Botulinumtoxin unterdrückt erfolgreich die Schweißbildung. Die Wirkung hält etwa 6 Monate an, allerdings wird diese Therapie von den Krankenkassen nicht bezahlt. Wenn alle anderen Methoden nicht ausreichend wirksam sind, können die Schweißdrüsen auch chirurgisch entfernt werden.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Das Arztbewertungsportal jameda.de ist eine Beteiligung der TOMORROW FOCUS AG und des FOCUS Magazin Verlags. Ärzte, Heilberufler sowie Patienten können umfassend von jameda.de profitieren. Patienten haben die Möglichkeit, aus bundesweit über 435.000 Adressen, den passenden Arzt, Heilberufler, die passende Klinik, Apotheke oder den Optiker in ihrer Nähe zu finden, zu bewerten und weiterzuempfehlen. Die Bewertungen der jameda User, kombiniert mit den Informationen aus den FOCUS-Ärztelisten, erleichtern die Auswahl des geeigneten Arztes enorm. Andererseits bietet jameda Ärzten, Heilpraktikern und vielen anderen Spezialisten aus dem Gesundheitswesen eine hochwertige Online-Plattform, um ihre Praxis vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren.



PresseKontakt / Agentur:

jameda GmbH
Barbara Bonleitner
Klenzestraße 57b
80469
München
presse(at)jameda.de
089/2000 185 85
http://www.jameda.de



drucken  als PDF  Schnelle Hilfe bei Zahnschmerzen Pascal K
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 20.07.2010 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 231006
Anzahl Zeichen: 3167

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Barbara Bonleitner
Stadt:

München


Telefon: 089/2000 185 85

Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 468 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Übermäßiges Schwitzen - Ursachen und Behandlung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

jameda GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Reif für KI: Was Deutschlands Ärzte und Patienten über Künstliche Intelligenz denken ...
Das Gesundheitswesen ist bereit für KI: Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von jameda.* Nur noch 20% aller Befragten lehnen KI in der Versorgung ab, während Patienten sie zunehmend erwarten – vor allem, wenn mehr Zeit zur Sprechstunde bleibt. Ärzte möchten mi

DMEA 2025: jameda und medatixx präsentieren Partnerschaft für nahtloses Terminmanagement ...
Deutschlands größte Arzt-Patienten-Plattform und einer der führenden Anbieter für Praxissoftware verbinden ihre Anwendungen zur integrierten Terminvergabe in bis zu 30.000 Praxen. Dort dürfte die neue Partnerschaft nicht nur für Entlastung am Empfang sorgen, sondern auch Patienten eine gezielt

Zahlen, bitte: Rettet Künstliche Intelligenz die ambulante Versorgung? ...
Trotz Honorar-Erhöhung um 1,7 Milliarden Euro: Niedergelassene Ärzte in Deutschland blicken sorgenvoll in die Zukunft.* Und doch gibt es ein Versprechen, dass die Freude an der eigenen Praxis zurückbringen soll: Künstliche Intelligenz. Was KI heute für ausgewogene Arbeitszeiten leistet und wie


Weitere Mitteilungen von jameda GmbH


Schnelle Hilfe bei Zahnschmerzen ...
Wenn der Zahn schmerzt, dann ist der Gang zum Zahnarzt unausweichlich. Nicht schön, aber es hilft ja nichts. Meist treten Zahnschmerzen dann auf, wenn man gerade keine Möglichkeit hat, zum Arzt zu gehen. Vorwiegend nachts oder am Wochenende kommen die Schmerzen. Um die Zeit bis zum Zahnarztbesuch

Naturheilverfahren: Akupunktur und Kinesiotaping ...
Immer mehr Menschen bevorzugen die Methoden der Naturheilverfahren. Die RatGeberZentrale http://www.ratgeberzentrale.de/naturheilverfahren.html hat sich deshalb in einem Schwerpunkthema mit diesen Fragen beschäftigt: Was leisten Naturheilverfahren und wer bezahlt sie? Wirkt Akupunktur wirklich? Hil

Die Dosis macht’s – Was ist beim Kauf von Mikronährstoff-Präparaten zu beachten? ...
Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Naturstoffe, Mikro-Nährstoffe und Antioxidantien ein großes medizinisches Potential besitzen und mit ihnen gesundheitsförderliche Wirkungen erzielt werden können. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass dem gesundheitsbewussten Verbr

Der notwendige Inhalt der Reiseapotheke ...
Im sommerlichen Deutschland treibt es einmal mehr zahllose Urlauber in alle Welt. Die Stuttgarter Mohrenapotheke nimmt dies zum Anlass, ein Licht auf die notwendigen Bestandteile der Reiseapotheke zu werfen. Fundament der Reiseapotheke ist das Erste-Hilfe-Set. Es beinhaltet die notwendigsten Hil


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z