Der Schutz vor Blitzschäden
ID: 234011
Gewitter und damit natürlich auch Blitzeinschläge haben zur Zeit einmal mehr Saison in Deutschland, denn der Sommer ist gekommen. Schon unsere frühen Vorfahren fürchteten und bewunderten ihre gewaltige Kraftentfaltung und wiesen ihnen eine überirdische Qualität zu.
Die moderne Wissenschaft bereite derart mystischen Sichtweisen ein Ende und ermöglichte es, effektive Schutzmaßnahmen zu entwickeln, die Leben und Besitz vor dieser Urgewalt bewahren können. Die Reutlinger Experten von Elektro Weimar erklären die Grundlagen des Schutzes von Gebäuden vor Blitzschäden.
Natürliche Blitze, die erdgebundene Objekte schädigen, sind gewaltige elektrische Entladungen aufgrund eines Spannungsgefälles zwischen Erde und Wolken. Das sogenannte Potentialgefälle muss für die Entstehung eines Erdblitzes mehrere 10 Millionen Volt betragen. Innerhalb weniger Sekundenbruchteile kommt es dann zur Blitzentladung. Der Erdblitz erreicht während seiner Entladung eine Stromstärke zwischen 20.000 und 300.000 Ampere sowie Temperaturen von etwa 30.000 °C.
Angesichts der extremen Energieentladung ist es wenig überraschend, dass allein in Deutschland jährlich mehrere Millionen Euro an Sachschäden durch Blitze entstehen. Personenschäden sind verhältnismäßig selten, fordern jedoch ebenfalls drei bis sieben Todesopfer pro Jahr. Ein effektiver Blitzschutz an Gebäuden vermeidet derartige Gefahren.
Um ein Gebäude vor Blitzschäden zu schützen, setzen zeitgemäße Schutzlösungen immer noch auf das Prinzip der ersten Blitzableiter, die Benjamin Franklin 1752 erfand. Hierbei wird an einer exponierten Stelle, beispielsweise dem Hausdach, ein geerdeter elektrischer Leiter angebracht, der über einen hohen elektrischen Leitwert verfügt. Schlägt ein Blitz hier ein, kann der Strom durch den Leiter harmlos an einer Hausaußenseite in die Erde geleitet werden. Ohne Ableitung würde sich der Blitz hingegen einen Weg durch das Haus in den Erdboden suchen. Hierbei würde er sich einen Weg durch die besten Leiter bahnen, die in aller Regel von den Strom- und Telefonleitungen gebildet werden. Die extremen Stromstärken und elektromagnetischen Felder des Blitzes würden sämtliche elektrischen Geräte im Gebäude ernsthaft gefährden. Die große Hitzeentwicklung könnte zudem die meisten Materialien entflammen und Brände auslösen.
Das Prinzip des Blitzableiters ist grundlegend für den äußeren Blitzschutz. Um Schäden zu vermeiden, wird eine Ableitungsanlage installiert. Sie verfügt über mehrere Auffangstangen und ein Netzwerk aus Auffangleitungen, das auf dem Dach verlegt ist. Der äußere Blitzschutz erreicht seine beste Leistungsfähigkeit, wenn er in der architektonischen Entwicklung des Gebäudes fest eingeplant wird. Dies ermöglicht es, die einzelnen Elemente von vornherein optimal zu positionieren und ihnen einen ausreichenden Sicherheitsabstand von allen anderen elektrisch leitfähigen Systemen (Strom, Telefon, Wasser etc.) des Gebäudes zu geben.
Der Blitzschutz eines Gebäudes wird von einem inneren Schutzsystem vervollständigt. Seine Aufgabe ist es, Schädigungen durch Überspannungen zu vermeiden, sofern der äußere Blitzschutz nicht als faradayscher Käfig wirkt. Im inneren Blitzschutz werden passiv leitfähige Elemente wie Wasserleitungen an den elektrischen Potentialausgleich des Gebäudes angeschlossen. Für aktive Elemente wie Strom-, und Telefonleitungen erfolgt der Anschluss über eine eigene Ableitungsvorrichtung. Besonders moderne EDV-Systeme reagieren empfindlich auf Überspannungen und starke elektromagnetische Impulse. Sie sollten daher unbedingt professionell abgesichert werden.
Die Kombination aus äußeren und inneren Blitzschutzsystemen sichert die materielle Existenz und Gesundheit gegen eine zerstörerische Naturgewalt. Es ist unbedingt notwendig, diesen Schutz von erfahrenen Fachleuten planen und installieren zu lassen. Aus diesem Grund stehen die Experten von Elektro Weimar mit Rat und Tat in allen Fragen des Blitzschutzes für Gebäude und Außenanlagen zur Verfügung.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Weitere Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage
Pressekontakt:
Elektro Weimar
Ansprechpartner: Herr Weimar
Leopoldstr. 53
72768 Reutlingen
Tel.: 0 71 21 / 6 770 67
Fax: 0 71 21 / 67 70 17
Mobil: 01 71 / 9 34 97 05
E-Mail: info(at)weimar-elektrotechnik.de
Homepage: www.weimar-elektrotechnik.de
Datum: 27.07.2010 - 11:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 234011
Anzahl Zeichen: 4360
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Herr Weimar
Stadt:
Reutlingen
Telefon: 07121-677067
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 396 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Der Schutz vor Blitzschäden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Elektro Weimar (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts staatlicher Förderungen, des viel diskutierten Energiepolitikwandels und der Preispolitik großer Stromerzeuger befindet sich die erprobte photovoltaische Technik im Aufwind. Unabhängig ihres privaten oder gewerblichen Nutzungscharakters muss bei der Montage von Solarsystemen allerdings
Was steckt hinter „HD Ready“ und „Full HD“? ...
Mit der Einführung des „HD Ready“- Logos einigte sich die Industrie auf einen Standard, der die Mindestanforderungen an ein Fernsehgerät definiert, welches geeignet ist, die hochauflösenden, digitalen Fernsehsignale von HDTV-Receivern wiederzugeben. Grundsätzlich muss ein solches Gerät
Satellitenanlagen für das Digitalzeitalter fit machen ...
Anlagen, die nicht älter als zehn Jahre sind, sollten meist keine Probleme damit haben, digitale Fernsehsignale zu verarbeiten. Für ihre Umrüstung ist daher nur der Anschluss eines Digitalreceivers vonnöten. Anders sieht es aus, wenn die Empfangsanlage nicht darauf ausgerichtet ist, mit digitale
Weitere Mitteilungen von Elektro Weimar
HAUSER realisiert für Hofer erste CO2-Kälteanlage ...
Gemeinsam mit Hofer Österreich setzt HAUSER ein ambitioniertes Kältetechnikprojekt um: Die erste CO2-Kälteanlage im Normal- und Tiefkühlbereich. Hofer verfolgt das ehrgeizige Ziel, biologische Lebensmittel mit besonders geringen CO2-Emissionen anzubieten. In diesem Zusammenhang spielt nicht zule
Halbjahresübersicht: Strompreise gestiegen, Gaspreise noch stabil ...
Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat die Entwicklung der Preise für Strom und Gas im ersten Halbjahr 2010 untersucht. Die Strompreise sind im Laufe des Jahres um 2 Prozent gestiegen, die Gaspreise sind im Durchschnitt stabil geblieben. Die Strompreise steigen weiter, große Un
Umwelttechnik braucht Systemkompetenz und Kontinuität - Erfahrungsbericht aus 20 Jahren CUTEC GmbH ...
Die CUTEC GmbH mit Sitz in Clausthal versteht sich als kompetenter Partner und innovativer Dienstleister im Bereich Umwelt- und Energietechnik. Als unabhängiges Forschungsinstitut hat sich die CUTEC GmbH auf der Basis der chemischen, biologischen, physikalischen und thermischen Prozesstechnik übe
Zweite Halbjahresstaffel 2010 des Expertenseminars von Zehnder, Oventrop und Wilo ...
zu betrachten. http://www.pressebox.de/pressemeldungen/pdf/362098/meldung.pdf Ob Heizung, Kühlung, frische und saubere Luft, die Zehnder GmbH bietet mit einem umfassenden Produktportfolio energieeffiziente Lösungen für ein komfortables und gesundes Raumklima: Von Design-Heiz




