Freie Presse (Chemnitz): Tillich: Rentengarantie keine Dauerlösung
Sachsens Ministerpräsident will grundsätzliche Reform der Altersvorsorge
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Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird der Staat die
derzeitig gültige Rentengarantie nicht auf Dauer gewähren können.
Tillich sagte der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse"
(Samstag-Ausgabe), diese von der Großen Koalition beschlossene
Regelung führe langfristig zu einer "übermäßigen Belastung der
Jüngeren". Der Regierungschef sprach sich für eine generelle Reform
des Rentensystems aus. Tillich sagte: "Wir haben ein Rentensystem,
das insgesamt hinterfragt werden muss, weil immer weniger Leute
einzahlen und immer mehr daraus Geld erhalten." Die Rentengarantie
könne man sicherlich gewähren, um den Rentnern Sicherheit zu geben.
"Aber", so Tillich, "was ist mit denen, die das bezahlen müssen?"
Belaste man diejenigen, die im Arbeitsprozess stehen, immer stärker,
drohe eine Auseinandersetzung zwischen den Generationen. "Deswegen
werden wir in den kommenden Jahren nochmals ernsthaft über das
Rentensystem reden müssen", sagte Tillich. Es gebe immer mehr junge
Menschen, die nicht mehr akzeptieren wollten, dass ihnen nach Abzug
von Steuern und Sozialleistungen nur die Hälfte des Lohnes bleibe.
Pressekontakt:
Freie Presse (Chemnitz)
Torsten Kleditzsch
Telefon: +49 371 656-10400
torsten.kleditzsch@freiepresse.de
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Datum: 31.07.2010 - 04:00 Uhr
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