Seit 50 Jahren: Chem-Trends Prozesshilfsmittel machen Prozesse effizienter, sauberer und sicherer

Seit 50 Jahren: Chem-Trends Prozesshilfsmittel machen Prozesse effizienter, sauberer und sicherer

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Von der heimischen Küche in die ganze Welt - Chem-Trends Erfolgsstory



Seit 50 Jahren: Chem-Trends Prozesshilfsmittel machen Prozesse effizienter, sauberer und sichererSeit 50 Jahren: Chem-Trends Prozesshilfsmittel machen Prozesse effizienter, sauberer und sicherer

(firmenpresse) - Chem-Trend, weltweit führend bei der Herstellung von Formtrennmitteln und anderen Prozess-Spezialchemikalien, feiert heute sein 50-jähriges Jubiläum. Chem-Trends Portfolio umfasst Produkte für die Polyurethan-, Druckguss-, Gummi- und Reifenindustrie ebenso wie für die schnell wachsenden Bereiche Composites, Wood-Composites und Thermoplastik. Die Prozesshilfsmittel des Unternehmens werden in der Produktion zum Beispiel von Wasserflaschen, Dichtungsringen, Reifen, Schuhsohlen, aber auch von Autositzen, Bootskörpern, Rotorblättern von Windkraftanlagen sowie druckgegossenen Motorblöcken verwendet.

Diese Entwicklung war keineswegs absehbar, als der junge Chemiker Peer Lorentzen Mitte der 50er Jahren in der heimischen Küche mit der Entwicklung des ersten Formtrennmittels speziell für die Polyurethan-Industrie zu experimentieren begann. Lorentzen, der kurz zuvor von Dänemark nach Michigan in den Vereinigten Staaten emigriert war, hatte die Versuche der dort ansässigen Automobilindustrie beobachtet, die ersten Autositze aus Polyurethanschaum herzustellen. Mangels spezialisierter Formtrennmittel benutzten die Hersteller einfaches Bodenwachs, um die Sitze aus der Form zu lösen. Das führte zu hohen Ausschussraten und Stillstandszeiten. Dank der von Lorentzen entwickelten Formtrennmittel wurde der Entformungsprozess sehr viel einfacher, zuverlässiger und kosteneffizienter. Statt wie zuvor das Wachs manuell aufzutragen, konnten die neuen flüssigen Formtrennmittel darüber hinaus direkt in die Form gesprüht werden. Das machte die Massenproduktion von Autositzen aus Polyurethan erstmals zu einem praktikablen Industrieprozess.

"Was Lorentzen dabei lernte, war und ist eines von Chem-Trends Grundprinzipien: Das perfekte Formtrennmittel gibt es nicht - jede Produktionssituation ist anders und benötigt spezifische, auf die jeweiligen Bedingungen zugeschnittene Hilfsmittel", erklärt Devanir Moraes, Chem-Trend President und CEO. "Beharrlich verfeinerte Lorentzen die Rezepturen seiner Produkte, abhängig von den Rohmaterialien und Herstellungsbedingungen sowie spezifischen Finishing- und Produktionsanforderungen der verschiedenen Anwender. Diesen Prinzipien sind wir bis heute treu. Die direkte Einbindung in den Produktionsprozess der Hersteller und unsere individuell zugeschnittenen Lösungen und technischen Services bringen unseren Kunden deutlich mehr Nutzen als Kosten."



Dass spezialisierte Prozesshilfsmittel nicht nur die Ausschussraten reduzieren, die Produktivität steigern und die Prozesseffizient insgesamt erhöhen, sondern auch die Produktionsbedingungen deutlich verbessern können, beweisen eindrucksvoll Lorentzens nächste Produkte, die speziell für die Druckgussindustrie entwickelt wurden.

Hochdruck-Gießverfahren in den 1950er und 1960er Jahren waren schmutzig und gefährlich. Üblicherweise wurden auf Öl oder Lösemittelmixturen basierende, grafithaltige Trennstoffe benutzt, die aufgrund der hohen Prozesstemperaturen leicht Feuer fingen. Überschüssige Trennstoffe sorgten für rutschige Fußböden in den Fabriken, was die Unfallgefahr erhöhte. Dicker schwarzer Rauch führte zu Arbeits- und Gesundheitsrisiken in den Produktionsanlagen. Lorentzen machte sich daran, einen geeigneten wasserbasierten Trennstoff zu entwickeln - ein Unterfangen, das die Industrieexperten der Zeit als unmöglich bezeichneten. Er kreierte einen hellen, nicht grafithaltigen Trennstoff und kurz danach den ersten kommerziell erfolgreichen, wasserbasierten Trennstoff. Diese Entwicklungen machten die Arbeitsbedingungen in der Druckgussindustrie sauberer und sicherer.

Die Vielzahl an Rohmaterialien, konstruktiv immer anspruchsvoller werdende Formteile sowie veränderte Prozessparameter stellen die Entwicklung von Prozesshilfsmitteln vor immer neue Herausforderungen. Neben der Bereitstellung von individuell zugeschnittenen Lösungen zur Steigerung der Prozesseffizienz liegt der Fokus von Chem-Trend heute in der Einhaltung von immer höheren Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltstandards.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Chem-Trend ist der weltweit führende Hersteller und Anbieter von Prozess-Spezialchemikalien mit Schwerpunkt auf Formtrennmitteln. Chem-Trend entwickelt und produziert Trennmittel für die Fertigung von Composites-, Gummi-, Kunststoff- und Polyurethan-Formteilen, Trennstoffe für das Druckgießverfahren sowie Formenreiniger und Reifeninnen- und Reifenaußensprühlösungen. Außerdem fertigt Chem-Trend spezialisierte Zusatzprodukte, beispielsweise Wartungsprodukte, für die verschiedenen Industrien. 2010 feiert Chem-Trend sein fünfzigstes Jubiläum.

Chem-Trend verfügt über Produktionsstätten und Vertriebsbüros in zahlreichen Ländern. So erreicht Chem-Trend über ein weltweites Vertriebsnetz nahezu alle geografischen Märkte. Chem-Trends Kunden weltweit profitieren von der langjährigen Erfahrung der Chem-Trend Spezialisten mit den unterschiedlichen im Herstellungsprozess eingesetzten Werkstoffen und einem umfassenden Servicenetzwerk.

Chem -Trend gehört seit 2004 zur Freudenberg Chemical Specialities KG, einem Unternehmen der Freudenberg Gruppe in Weinheim, Deutschland. In Deutschland verfügt Chem-Trend über Produktionsstandorte in Norderstedt bei Hamburg und Maisach bei München. In Maisach befindet sich neben der europäischen Koordination auch die globale Produktentwicklung für das Industriesegment Thermoplastic. Sitz des weltweiten Headquarter von Chem-Trend ist Howell, Michigan, USA.



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Datum: 03.08.2010 - 15:55 Uhr
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Ansprechpartner: Kathrin Bethke
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Kategorie:

Maschinenbau


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