Verbraucher wissen zu wenig
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Pflanzenschutzmittel-Rückstände
(aid) - Verbraucher wissen wenig über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln. Obwohl das Interesse groß ist, fühlen sie sich unzureichend informiert. Das ist das Resultat einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), an der rund 1 000 Menschen ab 14 Jahren teilgenommen haben. Das fehlende Wissen führt laut BfR zu Fehleinschätzungen: Viele Menschen nehmen die Belastung von Nahrungsmitteln mit Pflanzenschutzmittel-Rückständen als großes gesundheitliches Risiko wahr, obwohl das wissenschaftlich nicht begründet ist. Rund 70 Prozent der Befragten glauben, dass Lebensmittel keine Rückstände enthalten dürfen. Dabei sind geringe Mengen erlaubt, wenn sie gesundheitlich unbedenklich sind. Einem Großteil der Verbraucher ist bekannt, dass Pflanzenschutzmittel die Produktivität in der Landwirtschaft erhöhen. Dennoch sehen drei Viertel der Befragten keine Notwendigkeit, diese Präparate für die Lebensmittelerzeugung einzusetzen. Um solche
Wissenslücken zu schließen, fordert das BfR eine gezielte Aufklärung der Verbraucher über Nutzen und Risiken von Pflanzenschutzmitteln.
Heike Kreutz, www.aid.de
Weitere Informationen: www.aid.de , Landwirtschaft
www.was-wir-essen.de , Erzeugung
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Datum: 11.08.2010 - 14:47 Uhr
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