Hessischer Pflegemonitor ? Regionaldossiers / Daten jetzt online unter www.hessischer-pflegemonitor.de
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Wiesbaden. "Die alternde Gesellschaft braucht mehr Pflegekräfte, deshalb hat das Land Hessen mit dem Hessischen Pflegemonitor eine wissenschaftlich abgesicherte Datengrundlage geschaffen, um so dem Fachkraftmangel im Pflegesektor entgegen zu wirken", erklärte Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, heute anlässlich der Freischaltung der Zahlen der Regionaldossiers auf der Internetplattform www.hessischer-pflegemonitor.de. Mit dem Hessischen Pflegemonitor verfüge Hessen über ein empirisch belastbares Instrument zur Steuerung der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Pflegeberufen.
"Der Hessische Pflegemonitor ist in seiner Form in Deutschland einmalig. Mit ihm haben wir einen innovativen und vernünftigen Weg gefunden, kontinuierlich eine Datenbasis für den Bereich der Aus- und Fortbildung in der Pflege zu entwickeln. Zudem liefert er vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung, die Pflegeberufe in unserer Gesellschaft haben, auch wichtige Signale zum Handlungsbedarf in diesem Bereich", erläuterte der Minister.
Eine Besonderheit des Hessischen Pflegemonitors besteht in seiner starken regionalen Ausrichtung. Neben einer Analyse der Situation für Gesamthessen richtet sich der Blick vor allem auf die aktuellen und zukünftigen Pflegekräftebedarfe in den einzelnen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten. "Dieser regionale Fokus ist wichtig, da die unterschiedlichen hessischen Regionen vielfach spezifische demografische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Bedingungen aufweisen, die zu unterschiedlichen Bedarfen führen. Nur bei einer Berücksichtigung dieser regionalen Besonderheiten können zielführende Lösungsansätze zur Milderung des Fachkraftmangels entwickelt und umgesetzt werden", so Jürgen Banzer.
Das Land Hessen führe daher in allen interessierten Gebietskörperschaften Regionalkonferenzen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Altenhilfeplanung durch, um so Strategien, Konzepte und Lösungsansätze frühzeitig mit allen regionalen Akteuren zu entwickeln. Die Regionaldossiers des Hessischen Pflegemonitors bilden für diese Regionalkonferenzen die Grundlagen und stehen allen Interessierten zur Verfügung. Der Hessische Pflegemonitor wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe erhoben und alle zwei Jahre fortgeschrieben.
Die Regionaldossiers der Datenerhebung 2008 sind jetzt für alle Interessierten online unter www.hessischer-pflegemonitor.de verfügbar.
Pressestelle: Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit
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Datum: 16.08.2010 - 12:46 Uhr
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