IBM prämiert Mashup-Innovationen
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IBM prämiert Mashup-Innovationen
Stuttgart - 19 Aug 2010: Studenten des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) haben sich an der Neuauflage des von IBM und der Universität ausgelobten Mashup-Contest beteiligt. Innerhalb von zwei Wochen haben die Nachwuchstüftler in kleinen Gruppen geschäftsrelevante Mashups konzipiert und eigenständig im IBM Mashup Center umgesetzt. Eine Jury der IBM Deutschland Research
Development GmbH in Böblingen begutachtete und bewertete die Einreichungen. Die drei besten Mashups wurden am KIT mit Preisen und Zertifikaten prämiert.
Der Mashup-Contest von IBM bietet Studenten die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in der Mashup-Technik unter Beweis zu stellen. In nur zwei Wochen haben unterschiedliche Teams zahlreiche Anwendungen entwickelt. Ausschlaggebend für die Böblinger Jury waren dabei sowohl der Innovationsgeist als auch der Geschäftsnutzen der Entwicklungen.
Von leichterer Studienplatzsuche bis zu optimierten Marketinginvestitionen
Der erste Platz geht an die Entwickler Julia Kopf, Johannes Gilbert und Moritz Werr für ihr "Study Subject or Place Finder"-Mashup. Dieses Mashup unterstützt Studenten bei der Studienfach- und platzsuche. Es verknüpft Datenquellen des Hochschulrankings, der BA sowie den Miet- und Lohnspiegel eines möglichen Studienortes. Studenten können so die zeitintensiven Aufgaben der Suche, des Vergleiches und der Zusammenfassung von Informationen von verschiedenen Quellen optimieren.
Auf Platz zwei folgt das Team von Carola Rauch, Katariina Nyberg und Sandra Rath mit dem "Product Campaign Manager": Dieses Mashup optimiert Marketing Budgets, indem es einen schnellen Überblick über die Online Marketing-Maßnahmen einer Firma liefert. Dabei werden verschiedene Parameter einer Kampagne analysiert, wie Beliebtheit von Suchbegriffen, Page-Hits und Vertriebszahlen. Dafür werden Quellen wie Google Adwords, Google Analytics und CRM Daten vermasht.
Auf Platz drei schließlich folgen Johannes Kunze, Jochen Maier und Andrea Paulzen mit ihrem "Social Network Lookup". Dieses Mashup ermöglicht die gleichzeitige Suche nach Profilen in verschiedenen Sozialen Netzwerken. Durch die Speicherung der Profilnamen und -suchen müssen die Daten nur einmal eingegeben werden. Dabei werden die Social Network-Dienste Twitter, YouTube, MySpace, LinkedIn und Flickr eingebunden.
Video
"Der Mashup-Contest ist eine tolle Motivation für unsere Studenten, ihre praktischen Fähigkeiten zu demonstrieren. Wir sind dabei, diesen Contest zu einer festen Größe in unserem Lehrangebot auszubauen", sagt Prof. Dr. Tai vom Karlsruher Institut für Technologie. Auch IBM plant eine verstärkte Kooperation mit dem KIT im Bereich der Mashup-Forschung. Darüber hinaus wird es eine Integration der IBM Mashup Center-Ausbildung in den Veranstaltungszyklus der Hochschule geben.
Das IBM Mashup Center
"Mashups" sind kleine Internetanwendungen, die auf Basis offener Programmierschnittstellen durch die Kombination vorhandener dynamischer Elemente entwickelt werden. Bekanntestes Beispiel ist die Einbindung von Google-Maps in eine Homepage. IBM unterstützt diese Technologie unter anderem durch das IBM Mashup Center, dessen Portfolio Kunden für eigene Mashups nutzen können.
"Mashups sind der lebendige Beweis dafür, wie dynamisch die Veränderungen im vom Web 2.0 geprägten Internet vor sich gehen", meint Stefan Pfeiffer, Market Segment Manager Lotus, IBM Deutschland. "Die Gewinner des Mashup-Contests illustrieren auf beeindruckende Weise, wie sich Kreativität und Geschäftssinn verbinden lassen."
IBM Hochschul-Engagement
Der Mashup-Contest belegt das kontinuierliche Engagement der IBM im Bildungsbereich. Die IBM Academic Initiative bietet zum Beispiel akademischen Einrichtungen freien Zugang zu Software, Hardware und Lernmaterialien zu Ausbildungs- und Forschungszwecken. Mehr als 1.700 Institutionen aus Lehre und Wissenschaft nutzen inzwischen weltweit die Produkte der IBM Academic Initiative. Mehr als 1.200 Software-Produkte stehen zum Download bereit.
Weitere Informationen finden sich auf den IBM-Webseiten zum Mashup Center sowie zur IBM Academic Initiative:
http://www-142.ibm.com/software/dre/ecatalog/detail.wss?locale=de_DE
synkey=U180263R63270B39
http://www-05.ibm.com/de/ibm/engagement/university_relations/software.html
Weitere Informationen für Journalisten:
IBM Deutschland GmbH
Beate Werlin
External Communications IBM Software Group
Tel: +49 89 4504 1364
Mobil: +49 172 8393551
E-Mail: beate.werlin@de.ibm.com
IBM Research
Development GmbH
Simone Endruweit
Internal and External Communications
Tel: +49 - 7031 16 4206
E-Mail: sendru@de.ibm.com
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Datum: 19.08.2010 - 15:16 Uhr
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