Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel führt politische Gespräche in Ulan Bator
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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel führt politische Gespräche in Ulan Bator
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel ist heute in der Mongolei eingetroffen. Dort traf er zunächst mit Premierminister Batbold, Finanzminister Bayartsogt und dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Handel, Zandanshatar, zusammen.
Niebel würdigte die Fortschritte, die in der Mongolei in den zwanzig Jahren seit ihrem gewaltfreien Übergang zur Demokratie gemacht wurden: "Ich möchte mich insbesondere für die mongolische Beteiligung an internationalen Friedensmissionen und besonders für das Engagement in Afghanistan bedanken. Gleichzeitig bekräftige ich den Willen der Bundesregierung, der mongolischen Seite als verlässlicher Partner weiterhin bei den zu bewältigenden Herausforderungen zur Seite zu stehen. Es kommt jetzt vor allem auf ein entschlossenes Vorgehen für eine erfolgreiche Armutsbekämpfung und bei der Eindämmung von Korruption an."
Niebel begrüßte ausdrücklich das vom Präsidenten der Mongolei ausgesprochene Moratorium der Todesstrafe und ermutigte die mongolische Regierung, ihren Weg zur endgültigen Abschaffung der Todesstrafe entschlossen fortzusetzen.
Dabei sagte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel auch 3,0 Millionen Euro für ein Sondervorhaben "Rohstoffinitiative" zu: "Die Rohstoffvorhaben in der Mongolei bergen enorme Chancen für die Entwicklung des Landes. Sie stellen das Land aber auch vor die Herausforderung, die Rohstoffvorhaben zur Wertschöpfung im Land zu nutzen und dafür zu sorgen, dass die Erlöse tatsächlich armutsmindernd wirken. Mit den zugesagten Mitteln werden wir die mongolische Regierung dabei beraten, ein integriertes Gesamtkonzept zur Rohstoffbewirtschaftung zu erarbeiten. Deutschland kommt damit gern dem mongolischen Wunsch nach, das Engagement im Rohstoffsektor zu verstärken."
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Datum: 19.08.2010 - 20:02 Uhr
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