'EXTRA - Das RTL-Magazin': Welle der Hilfsbereitschaft für verstümmelte Kinder aus Ugand

'EXTRA - Das RTL-Magazin': Welle der Hilfsbereitschaft für verstümmelte Kinder aus Uganda und Tansania

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"EXTRA - Das RTL-Magazin": Welle der Hilfsbereitschaft für verstümmelte Kinder aus Uganda und Tansania



(pressrelations) -
27.08.2010 Es war einer der bewegendsten Beiträge bei "EXTRA" in diesem Jahr. Nachdem RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff am 23. August in dem RTL-Magazin von den rituellen Verstümmelungen an afrikanischen Kindern aus Uganda und Tansania berichtete, reagierten viele RTL-Zuschauer und das Bundesverteidigungsministerium spontan mit zahlreichen Spenden- und Hilfsangeboten.

In dem Bericht reiste "EXTRA"-Reporter Jenke von Wilmsdorff nach Uganda und Tansania, um einer düsteren Legende auf den Grund zu gehen: Werden in den ostafrikanischen Savannenländern aus Aberglauben tatsächlich Kinder in rituellen Zeremonien verstümmelt, getötet und ihre Körperteile verspeist, um zu Reichtum und einem langen, glücklichen Leben zu gelangen? Es sollte eine Reise in die Abgründe der Menschheit werden.

In Uganda besuchte Jenke von Wilmsdorff den dreieinhalbjährigen Georgi. Vor wenigen Monaten wurde der Junge im Auftrag eines Hexendoktors bei lebendigem Leib der Penis abgetrennt, denn Georgi erfüllte alle Voraussetzungen für ein Menschenopfer und galt als besonders rein. Der Täter war ein Nachbar, der den Jungen in ein Gebüsch lockte, ihn dort verstümmelte und blutend zurückließ. Ohne plastische Chirurgie und ärztliche Hilfe wird Georgi das Geschehene nicht überwinden können. Das Schicksal des Jungen rührte viele "EXTRA"-Zuschauer so zu Herzen, dass sie sich spontan entschieden, für den traumatisierten Jungen zu spenden. Bei seinem Besuch erfuhr Jenke von Wilmsdorff, dass jährlich hunderte Kinder wie Georgi verschwinden, um in rituellen Opferzeremonien verstümmelt und getötet zu werden. Viele Kinder werden dabei sogar von der eigenen Familie an dubiose Hexenmeister verkauft.

In Tansania ging der "EXTRA"-Reporter einer weiteren grausamen Spur nach. In dem ostafrikanischen Land leben aufgrund jahrzehntelanger Eheschließungen im engsten Familienkreis mehr Albinos als irgendwo sonst auf der Welt. Aus Angst sind von den geschätzten 200.000 Albinos lediglich 4000 registriert. Sie werden als Kinder des Teufels beschimpft, gejagt, aus Aberglauben verstümmelt und getötet, weil fragwürdige Wunderheiler ihre Gebeine und Haare für Glücksbringer halten. Allein im letzten Jahr wurden in Tansania im Namen von Zauberdoktoren offiziell 30 Albinos getötet, die Dunkelziffer liegt viel höher. Die meist wohlhabenden Auftraggeber bieten den Mördern bis zu 60.000 Dollar für ein Kindsopfer an. In dem "EXTRA"-Beitrag besuchte TV-Reporter Jenke von Wilmdorff Überlebende in einem Heim für Albinokinder, dessen Standort geheim bleiben soll. Dort leben die Kinder in ständiger Angst, nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor möglichen Entführern und den grausamen Geschichten, die sie noch immer verfolgen.



Im Anschluss an die Ausstrahlung der "EXTRA"-Reportage am Montag meldete sich überraschend das Bundesverteidigungsministerium bei Jenke von Wilmsdorff mit dem Vorhaben, der von ihm vorgestellten Albinoschutzeinrichtung über die Bundeswehr eine schnelle umfassende Hilfe zukommen zu lassen. Die Bundeswehr setzt sich im Rahmen des sogenannten Ausstattungshilfeprojekts der Bundesregierung in Afrika für solche und ähnliche Projekte ein und baut Krankenhäuser und vergleichbare medizinische Einrichtungen. Mit ihrer Unterstützung ist es künftig möglich, den Albinokindern ein stabileres und sicheres Umfeld zu bieten.

Wenn auch Sie für die verstümmelten Kinder aus Uganda und Tansania spenden möchten, wenden Sie sich bitte an:
ANPPCAN - Uganda (NGO)
P.O. Box 24640
Kampala, Uganda
Tel: +256 414-254550
Fax::256 414-344648

email: anppcan@anppcanug.org
www.anppcanug.org

Rückfragen:
Cornelia Rothe, Tel.: 0221/4567 4260; E-Mail: cornelia.rothe@rtl.de
Heike Schultz, Tel.: 0221/4567 4221; E-Mail: heike.schultz@rtl.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
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Datum: 27.08.2010 - 16:16 Uhr
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