Eberl: "Gegen Regionalliga-Reform wehren
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Eberl: "Gegen Regionalliga-Reform wehren"
Beim DFB-Bundestag am 21. und 22. Oktober ist die Reform der Regionalliga eines der zentralen Themen. Vorab treffen sich am morgigen Freitag die Manager der Profivereine, um einen Konsens zu finden. Borussia ist gegen die Reform.
Für die künftige Gestaltung der vierthöchsten Spielklasse gibt es drei Anträge. Der Antrag des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbands sieht vor, dass die U23-Mannschaften von Lizenzvereinen in eine eigene Staffel ausgelagert werden sollen. Er will zwar die bisherige Grundstruktur beibehalten. Allerdings fordert er, zwei Staffeln nur aus Ersten Mannschaften der Amateurvereine zusammenzusetzen und eine Extrastaffel mit den Zweiten Teams der Lizenzclubs zu bilden. Der Bayerische Verband will die Regionalliga komplett auflösen. Stattdessen soll es unterhalb der Dritten Liga eine achtgeteilte Oberliga geben. Diese soll unter der Führung der Regional- und Landesverbände als neue vierte Spielklassenebene fungieren. Der Ligaverband plädiert in seinem Antrag für die grundlegende Beibehaltung der jetzigen Regionalliga.
Für den morgigen Freitag hat die Liga eine Managertagung einberufen, bei der das Thema gemeinsam mit DFB-Sportdirektor Matthias Sammer erörtert werden soll. Borussias Sportdirektor Max Eberl wird dabei einen klaren Standpunkt vertreten: "Wir als Leistungszentrum und als Bundesligaverein sind der Meinung, dass die Zweiten Mannschaften in diesen Ligen bleiben müssen, um die nahtlose Ausbildung von Top-Talenten weiterhin gewährleisten zu können. Wenn das nun wieder geändert wird, werden wir die Konsequenzen nicht morgen, aber übermorgen zu spüren bekommen, wenn in acht, neun Jahren die Talente nur sehr viel schwerer den Weg nach oben finden. Deswegen müssen wir uns mit Händen und Füßen gegen die Neugliederung wehren."
Auf TV-Gelder verzichtet
Bei der Einführung der Dritten Liga und der damit einhergehenden Umgestaltung der Regionalliga vor zwei Jahren hatten die Profivereine auf die Teilnahme ihrer Zweiten Mannschaften am DFB-Pokal sowie die TV-Gelder für ihre in den unteren Spielklassen vertretenen Teams verzichtet. Im Gegenzug hatten die Bundesligisten erwirkt, dass ihre Talente weiter in der Dritten und Vierten Liga Spielpraxis sammeln können. "Aus unserer Sicht hat das gut funktioniert, und wenn man sich die letzte Weltmeisterschaft anschaut, hat man gesehen, dass es viele deutsche Top-Talente geschafft haben, innerhalb kurzer Zeit auf diesem hohen Level zu spielen. Das hat aber nicht zuletzt damit zu tun, dass sie in den Zweiten Mannschaften in der Dritten und Vierten Liga spielen durften", betont Eberl.
Für den VfL-Sportdirektor ist vor allem der Vergleich mit ehemaligen Bundesliga-Profis wie Markus Happe von Leverkusen, Marco Rose von Mainz oder Albert Streit und Frank Fahrenhorst von Schalke wichtig: "Zu einer Ausbildung und zum Übergang vom Junioren- in den Seniorenbereich gehört es zu einem auch dazu, dass die Talente gegen diese "alten" Profis spielen können. Es ist der nächste Schritt zur Heranführung an den Profibereich. Zum anderen gehört auch dazu, einmal vor 3000 Zuschauern in Saarbrücken oder vor 9000 Fans in Essen zu spielen, um auch den Druck einer solchen Zuschauerkulisse einmal kennen zu lernen ? beides sind für mich ganz wichtige Bestandteile der Ausbildungskette. Es muss alles so bleiben, wie es ist ? das ist gut für die Liga und die Talente und damit am langen Ende auch für die deutsche Nationalmannschaft."
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Datum: 02.09.2010 - 22:45 Uhr
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