VW-Produktionsprozesse auf ergonomischem Prüfstand
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VW-Produktionsprozesse auf ergonomischem Prüfstand
In Wolfsburg haben Mitglieder des Volkswagen-Markenvorstands, Werkleiter der europäischen Standorte sowie Manager und Betriebsräte am ersten Ergonomietag teilgenommen. Im Fokus der Tagung stand die Frage, wie Arbeitsplätze ergonomisch und damit zukunftsfähig gestaltet werden können. Fachvorträge gaben Einblicke in die komplexe Materie, und praktische Simulationen zeigten auf, wie effizient ergonomische Arbeitsplätze sind.
"Um mit einer älter werdenden Belegschaft effizient die besten Automobile zu produzieren, müssen die Produktionsprozesse an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft angepasst werden. Ergonomie und Produktivität ergänzen sich", erläuterte Hubert Waltl, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für Produktion und Logistik.
Prof. Birgit Spanner-Ulmer von der TU Chemnitz erläuterte zum Auftakt der Tagung die Bedeutung einer ergonomischen Prozessgestaltung; Experten des Gesundheitswesens Wolfsburg sprachen über die medizinische Tragweite des Themas. Fachleute verschiedener Bereiche des Standortes Wolfsburg stellten Best-Practice-Beispiele vor, darunter ein ergonomischer Montagesitz, ein magnetischer Schraubenpicker oder ein Batterie-Montagewagen. Diese Neuerungen reduzieren einerseits die physische Belastung der Mitarbeiter und steigern andererseits die Arbeitseffizienz.
In einem praktischen Teil verschafften sich die Teilnehmer einen Eindruck davon, welches ergonomische Verbesserungspotenzial bei einzelnen Arbeitsschritten, beispielsweise beim Abstapeln von Fahrzeugdächern, der Montage von Frontend-Modulen oder der Verkabelung von Heckklappen zu heben ist, und suchten abschließend nach Lösungsmöglichkeiten für die ergonomisch optimale Gestaltung der Arbeitsbeispiele.(Auto-Reporter.NET/br)
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Datum: 15.09.2010 - 10:16 Uhr
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