Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet

Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet

ID: 263813

Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet



(pressrelations) -
WIESBADEN - Fast ein Drittel ihrer Konsumbudgets (32,6%) gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2008 für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Mit durchschnittlich 731 Euro im Monat war das die größte Position der Konsumausgaben. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der aktuellen Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 mit. Ein knappes Drittel (31,8%) ihrer Konsumausgaben wendeten die Haushalte für Ernährung (14,3%) sowie für Verkehr und Nachrichtenübermittlung (17,5%) auf. Die restlichen 35,6% wurden für Freizeit, Unterhaltung und Kultur, Gaststättenbesuche, Möbel und Haushaltsgeräte, Bekleidung, Gesundheitspflege und Bildungswesen ausgegeben. Diese Struktur gilt gleichermaßen im früheren Bundesgebiet wie auch in den neuen Ländern und Berlin-Ost.

Monatlich gaben die privaten Haushalte im Jahr 2008 durchschnittlich 2 245 Euro für ihren Konsum aus. Das Ausgabenniveau der ostdeutschen Haushalte entsprach mit durchschnittlich 1 857 Euro im Monat rund 80% des Niveaus der westdeutschen Haushalte (2 333 Euro).

Neben den Konsumausgaben fallen bei den Haushalten auch Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke wie Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen an. Hierfür wendeten die Haushalte im Jahr 2008 bundesweit durchschnittlich 408 Euro im Monat auf. Die Ersparnis der Privathaushalte lag bei durchschnittlich 312 Euro im Monat.

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland betrugen im Jahr 2008 durchschnittlich 2 965 Euro im Monat für alle Haushaltsgrößen. Diese Einkommen waren jedoch unterschiedlich verteilt: Während Angestelltenhaushalte über durchschnittlich 3 551 Euro im Monat verfügten, stand Arbeitslosenhaushalten mit durchschnittlich 1 213 Euro im Monat gut ein Drittel dieser Summe zur Verfügung. Haushalte in den neuen Ländern und Berlin-Ost hatten verfügbare Einkommen von im Schnitt 2 328 Euro monatlich, das waren rund 75% der Einkommen westdeutscher Haushalte (3 111 Euro).



Weitere aktuelle Ergebnisse bietet die Fachserie 15, Heft 4 "Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 - Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte", die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen kostenlos heruntergeladen werden kann.


Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Auskunftsdienst Wirtschaftsrechnungen und Zeitbudgets,
Telefon: (0611) 75-8880,
E-Mail: private-haushalte@destatis.de

Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
mailto: presse@destatis.de
http://www.destatis.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Importpreise August 2010: + 8,6% gegenüber August 2009 Gutachten zum ermäßigten Umsatzsteuersatz
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.09.2010 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 263813
Anzahl Zeichen: 3105

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 256 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Personal in Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um 2,1 % ...
- Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024 - 3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal - Starke regionale Unterschiede in der Altersverteilung - Größter Arbeitsanteil entfällt auf Kinder- und Jugendgesundheit Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27 225

Wintersemester 2025/2026: 8 % mehr Gaststudierende an Hochschulen als im Vorjahr / 36 000 Gaststudierende an deutschen Hochschulen ...
Im Wintersemester 2025/2026 haben 36 000 Gasthörerinnen und Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8 % mehr Gaststudierende als im Wintersemester 2024/2025 (33 200), aber immer noch weniger als vor der Coron

Tourismus in Deutschland im April 2026: 3,1 % weniger Übernachtungen als im Vorjahr ...
Gästeübernachtungen, April 2026 39,5 Millionen -3,1 % zum Vorjahresmonat Im April 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 39,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 3,


Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt


Gutachten zum ermäßigten Umsatzsteuersatz ...
Zum nun vorgelegten Gutachten zum ermäßigten Umsatzsteuersatz erklärt das Bundesministerium der Finanzen: Das Bundesministerium der Finanzen hatte auf Anregung der für die Umsatzsteuer [Glossar] zuständigen Berichterstatter der Fraktionen des vorigen Bundestages nach wettbewerblicher Aussc

Importpreise August 2010: + 8,6% gegenüber August 2009 ...
WIESBADEN - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2010 um 8,6% über dem Stand vom August 2009. Im Juli 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 9,9% und im Juni 2010 + 9,1% betragen. Gegenüber Juli 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im A

2008 knapp 221 000 Euro Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessorin/-professor ...
WIESBADEN - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2008 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 4,9 Milliarden Euro an Drittmitteln ein. Wie bereits 2007 erzielten die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren im Jahr 2008 mit durchs

Schadensersatz wegen Harvest Swap und Momentum Swap ...
Deutsche Banken verkaufen ihren Kunden sehr gerne strukturierte Finanzprodukte. Die Kreditinstitute lassen derartige Finanzinstrumente von Finanzmathematikern in ihren Research-Abteilungen entwickeln. Dabei setzt die Bank Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Risikomodelle ein, um ihren eigenen Gewinn


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z