Kopftuch- und Burkaverbote sind Scheindebatten
ID: 263887
Kopftuch- und Burkaverbote sind Scheindebatten
Zu Forderungen von Alice Schwarzer nach einem Kopftuchverbot an Schulen, im öffentlichen Dienst und einem generellen Burkaverbot erklärt das Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Partei DIE LINKE, Christine Buchholz:
Zwang und Kleidungsverbote befreien Frauen keinesfalls. Im Gegenteil:
Schwarzers Forderungen schränken den Zugang zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und die Religionsfreiheit für Musliminnen ein.
Es ist ein Unterschied, ob in einem Klassenraum ein Kruzifix an der Wand hängt und alle darunter Unterricht machen müssen oder ob eine Schülerin ein Kopftuch trägt. Ein Kopftuch ist Ausdruck des persönlichen Glaubens. Ein Verbot in Schulen gefährdet das Recht der Schülerinnen auf Bildung.
Im öffentlichen Dienst würden kopftuchtragende Musliminnen von qualifizierten Jobs und einem eigenständigen Einkommen ausgeschlossen werden.
Auch ein generelles Burkaverbot hilft weder den Frauen, die sich freiwillig, noch denen, die sie sich unfreiwillig verschleiern. Es verschlechtert die Situation für beide. Wenn jetzt in Deutschland über ein Burkaverbot diskutiert wird, ist das eine ganz absurde Gespensterdebatte. Sie hat die Funktion, von den wahren Problemen unserer Gesellschaft abzulenken und Muslime zu Sündenböcken zu machen.
Quelle:
http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/kopftuch-und-burkaverbote-sind-scheindebatten/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.09.2010 - 17:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 263887
Anzahl Zeichen: 1747
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 167 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kopftuch- und Burkaverbote sind Scheindebatten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Besuch einer Delegation des Gerichtshofs der Europäischen Union beim Bundesverfassungsgericht ...
Am 26. und 27. September 2010 wird eine Delegation des Gerichtshofs der Europäischen Union unter der Leitung seines Präsidenten Vassilios Skouris das Bundesverfassungsgericht zu Fachgesprächen besuchen. Im Rahmen des ersten Fachgesprächs werden die Gäste mit Richtern des Bundesverfassungsgeri
Rösler-Reform ist Angriff auf die Mittelschicht ...
Der Vorsitzende der LINKEN, Klaus Ernst, kritisiert das gestern beschlossene Gesundheitsreformgesetz scharf als "Angriff auf die Mittelschicht". Ernst moniert, dass Rentner und Durchschnittsverdiener durch die Reformpläne besonders belastet werden und fordert eine Zusammenführung der P
HRE betreibt Bilanzsanierung zu Lasten des Steuerzahlers ...
"Mit der Auslagerung von Giftpapieren im Wert von 191,1 Mrd. Euro in eine sogenannte Bad Bank wird die zukünftige Reprivatisierung der HRE vorangetrieben. Ziel ist es, dass nach der Bilanzsanierung wieder private Profite erwirtschaftet werden", kommentiert Sahra Wagenknecht, stellvertre
EU Projekt FloodResilienCity: Auf neuen Wegen gegen die wachsende Hochwasserbedrohung ...
(ddp direct) 24. September 2010 Wie dramatisch Hochwasser unser Leben und unsere Existenz bedrohen kann, hat uns zuletzt dieser Sommer gezeigt: im Mai und August mit massiven Überflutungen vor allem im östlichen Mitteleuropa, es kam zu Todesfällen und massiven Sachschäden. Wie sehr vor allem ba




