Leitplanken im Ausstellungsraum
Die Zukunft ist keine Autobahn - Letzte Ausfahrt- im Kunstverein Neckar Odenwald
Im Ausstellungsgebäude des Kunstvereins Neckar Odenwald, im Alten Schlachthaus, und im umliegenden Stadtgarten hat der Künstler Kurt Fleckenstein die Installation „Die Zukunft ist keine Autobahn“ aufgebaut.

(firmenpresse) - Die Zukunft ist keine Autobahn
Ca. 80 Meter Leitplanken winden sich wie eine Achterbahn durch den Ausstellungsraum. Entlang der Wände, in Schleifen, kreuz und quer durch den Raum , um vom Eingang in einem nicht unterbrochenen Verlauf den Weg zum Fenster zu finden. Der Besucher muss um die Installation anzuschauen mitten in das Geschehen hinein steigen um dann von stählernen Leitplanken umrundet zu sein. Fleckenstein macht es den Besuchern nicht einfach. Die verzinkten Planken, wie sie für Autobahnen Verwendung finden, wirken eher abweisend und sind alles andere als einladend. Aber genau das ist die Intention des Künstlers. Zum 30 jährigen Jubiläum des Kunstvereins wurde diese Installation speziell entworfen und mit Spezialmaschinen geformt. Ein Jubiläum ist immer auch ein Blick in die Zukunft, und die ist alles andere als vorhersehbar. Sie ist gerade eben nicht breit und gerade wie die Autobahn, sondern verläuft in Kurven, in Umwegen und unkalkulierbaren Streckenabschnitten.
Aber nicht erst im Innenraum wird der Besucher mit dem Thema Strasse bzw. Autobahn konfrontiert. Vor dem Eingang in das Ausstellungsgebäude erstreckt sich eine 60 Meter lange Achse die aus Straßenbegleitpfosten markiert wird. Die schwarzweißen Pfosten stehen in Kontrast zu dem harmonischen Stadtpark. Kontrast pur. Was sollen Straßenbegleitpfosten im Park? Auch diese Irritation, die beim Betrachter hervorgerufen wird macht deutlich, dass Leben und Zukunft nicht vorbestimmt sind, sondern eben gerade die Ausnahmesituationen, die Brüche, die Zukunft ausmachen.
Um die Installation zu einer Einheit von Innen und Außen werden zu lassen, wurde sogar das Gebäude mit seiner Fassade einbezogen. Mittelstreifen, wie auf Strassen üblich durchkreuzen die Fassade. Sie sind jedoch nicht weiß, sondern mit schwarzer Farbe aufgemalt.
Fleckenstein-Werke im öffentlichen Raum
2006Stadteingangstor, Stadt Breslau / Wroclaw
Dreiecksobjekt, Kreisverkehr Stadt Mannheim
Carl Benz Objekt, Grünfläche Stadt Ladenburg
Installation "Polnische Strasse" Schlosspark, Stadt Lubin
Kugelobjekt, Kulturforum Europa e.V. Köln / Vettweiß
2005Würfelobjekt, Museum für Architektur, Breslau / Wroclaw
Würfelobjekt an der historischen Stadtmauer, Stadt Olesnica
Metallkugeln, Kreisverkehr Gemeinde Brühl
Bodeninstallation, Stadtpark Breslau / Wroclaw
2004Eingangstor, Gemeinde Heddesheim
Fallender Rahmen, Grünfläche Stadt Mannheim
Galerievertretungen
Galerie Storkower Bogen, Berlin
Galerie Drugi Pietro, Breslau / Wroclaw
KulturForum Europa – www.kfe.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Vitae - Kurt Fleckenstein * 1949
Studium der Landschaftsarchitektur (Dipl.Ing.) mit Vertiefung Kunstgeschichte an der FH Weihenstephan / München
Studium der Regionalplanung (Lic.rer.reg.) mit den Themen Raum und Landschaft an der Universität Karlsruhe
Promotion zum Dr.rer.pol. an der Universität Kaiserslautern
Publikationen zum Thema Landschaftsbild:
Festschrift Universität Kaiserslautern, UVP-Report, Natur und Recht,
Bayerische Akademie für Natur- und Landschaftspflege u.a.
Forschungspreis der Universität Karlsruhe
Politische Tätigkeit als Mitglied im Regional- und Raumordnungsverband
Unterer Neckar und im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises
Freischaffende Tätigkeit auf den Gebieten Stadtplanung,
Landschaftsgestaltung, Garten- und Stadtbaukunst
Architekturbüros in Mannheim, Dresden, Breslau und Salzburg mit
über 50 Mitarbeitern und Aufträgen in Deutschland, Polen und Österreich.
Auftraggeber: Bundesbauministerium, Freistaat Sachsen, Land Salzburg,
Städte Darmstadt, Dresden, Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim u.a.
seit 2003 ausschließlich freischaffende künstlerische Tätigkeit auf den Gebieten
Land Art, Objekte und Installationen. Lebt und arbeitet in Mannheim und Breslau / Wroclaw
Einzelausstellungen
2006 Galerie des KulturForum Europa, Köln/Vettweiß
Galerie BWA, Galeria Awangarda der Stadt Breslau / Wroclaw
Städtische Galerie Wzgorze Zamkowe, Lubin
Galerie Storkower Bogen, Berlin
2005 Galerie und öffentlicher Raum der Stadt Seelze
Galerie Brama Wroclawska der Stadt Olesnica
Museum für Architektur, Breslau / Wroclaw (Katalog)
Villa Meixner, Galerie der Gemeinde Brühl
Galerie Drugi Pietro Breslau / Wroclaw
Pressekontakt: PPS Promotion-Presse-Service Christian Bauer EU-Kulturzentrum D-52391 Vettweiss/Köln fon 0049-2424-940427 fax 0049-2424-940428 mailto: pps(at)kfe.de
Datum: 08.02.2007 - 13:11 Uhr
Sprache: Deutsch
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Meldungsart: Personalien
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