RatGeberZentrale bietet Telefon-Ratgeberaktion zum Thema"Grüner Star"
ID: 265921
Unwissenheit kann beim"Grünen Star"blind machen
Eine Million Deutsche leiden an einem Glaukom, im Volksmund "Grüner Star" genannt. Der Name geht auf eine Verfärbung der Regenbogenhaut des Auges zurück, die gelegentlich mit der Erkrankung einhergeht. Etwa jedem zehnten Betroffenen droht mit zunehmendem Alter die Erblindung. Das Problem: Nur wenige wissen von ihrer Erkrankung, denn sie verläuft völlig unauffällig und verursacht keinerlei Schmerzen. Ab 40 sollte man sich deshalb alle ein bis zwei Jahre einer Früherkennungsuntersuchung unterziehen - so lautet die Empfehlung von Augenärzten. Denn Unwissenheit kann in Sachen Glaukom im schlimmsten Fall blind machen. Hauptrisikofaktor für den "Grünen Star" ist ein zu hoher Augeninnendruck, wie ihn rund fünf Millionen Bundesbürger haben. Er kommt zustande, wenn die Flüssigkeit im Augeninneren - das so genannte Kammerwasser - nicht richtig abfließt. Durch den erhöhten Augeninnendruck wiederum verschlechtert sich die Durchblutung des Sehnervs, seine Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen wird gestört. Dadurch werden die Nervenfasern geschädigt, der Sehnervenkopf wird ausgehöhlt. Ein erhöhter Augeninnendruck erklärt allerdings nicht alle Glaukome, denn etwa jeder dritte Patient hat einen vollkommen unauffälligen Augendruck. Hier sind andere Faktoren wie die Dicke der Hornhaut für die Schäden am Sehnerv verantwortlich.
Ab dem 40. Lebensjahr zur Glaukom-Vorsorge
Das Tückische am "Grünen Star" ist, dass man ihn lange Zeit nicht bemerkt. Er verursacht keine Schmerzen und auch keine sonstigen Beschwerden. Lange Zeit bemerken die Betroffenen nicht einmal ein Nachlassen der Sehschärfe. Obwohl nach und nach immer mehr Sehnervenzellen zugrunde gehen, gleicht das Gehirn den beginnenden Funktionsverlust geradezu meisterhaft aus. Das macht die rechtzeitige Diagnose so schwierig. Umso wichtiger ist eine Früherkennung, denn praktisch jeder jenseits des 40. Lebensjahres ist ein potenzieller Patient. Ab diesem Lebensalter sollte man deshalb einmal pro Jahr die Glaukom-Vorsorgeuntersuchung - also eine Messung des Augeninnendrucks - beim Augenarzt vornehmen lassen. Ist ein Glaukom früh erkannt, lässt es sich heute mit modernen Mitteln sehr gut behandeln: Durch eine Augendruckabsenkung mit Augentropfen oder in schwierigen Fällen mit einer Operation oder dem Einsatz von Drainageimplantaten können dann weitere Schäden am Sehnerv verhindert werden.
Kassen übernehmen die Vorsorge nicht
Die gesetzlichen Kassen übernehmen solche Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt grundsätzlich nicht. Doch mit einer privaten Augenzusatzversicherung - wie von Ergo Direkt www.ergodirekt.de - kann man sich diese und andere Leistungen - wie etwa eine Laserbehandlung zur Sehschärfenkorrektur - ganz oder teilweise ersetzen lassen.
Fragen Sie unser Expertenteam zum Thema Glaukom
Was sind die Ursachen für den "Grünen Star"? Wie zuverlässig kann er erkannt werden? Welche Optionen gibt es, wenn ein Glaukom festgestellt wurde? Welche Risiken birgt eine Operation? Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute? Welche Hilfsmittel gibt es für Menschen, die aufgrund eines Glaukoms sehbehindert sind? Was kostet eine private Augenversicherung und wann macht es Sinn, eine solche Police abzuschließen? Diese und alle anderen wichtigen Fragen können die Leser der RatGeberZentrale www.ratgeberzentrale.de am 30. September 2010 von 10 bis 16 Uhr den vier Experten am Lesertelefon stellen:
- Dr. med. Volker Rasch, Facharzt für Augenheilkunde, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter der Potsdamer Augenklinik im Albrecht-von-Graefe-Haus.
- Dr. med. Catharina Latz, Fachärztin für Augenheilkunde, Oberärztin an der Universitätsaugenklinik Bonn.
- Kathrin Sorger, Expertin für Zusatzversicherungen bei den Ergo Direkt Versicherungen, Fürth.
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Datum: 29.09.2010 - 09:31 Uhr
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Gesundheitswesen - Medizin
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