Neue OZ: Kommentar zu Boxsport
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Hauptsache überlebt. Wer Shannon Briggs, auf den Vitali Klitschko
eingeschlagen hatte wie der Schmied auf seinen Amboss, nach dem Kampf
erlebte, traute seinen Augen nicht: Er konnte sogar noch reden. Der
Amerikaner erging sich in Lobeshymnen über seinen Gegner, den er in
den lärmumtosten Tagen vor dem Kampf alle Qualitäten abgesprochen
hatte.
Als er ins Mikrofon sprach, waren mehrere Gesichtsknochen bereits
gebrochen. Shannon hatte eine gute Show geboten, hernach wurden seine
Nehmerqualitäten gepriesen. Das wird gemacht, um die Leistung des
Gewinners höher zu hängen, als sie wirklich ist.
In Hamburg wurde ein Spektakel geboten, und solche Spektakel
versammeln so viele Menschen vor den TV-Geräten, wie sonst nur die
Fußball-Nationalmannschaft es schafft. Die Werbung war überdies gut
verkauft, deswegen störte sich niemand wirklich daran, dass der Kampf
über die volle Distanz ging.
Briggs ließ sich bereitwillig verprügeln, Klitschko nahm am Ende
das Tempo heraus. Jeder sah: Ringrichter und Arzt hätten viel eher
reagieren müssen. Ihr Verhalten hatte etwas von unterlassener
Hilfeleistung in einer Veranstaltung, die unter dem Motto
"legalisierte Körperverletzung" stand. Es war keine Werbung für das
Boxen.
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Datum: 17.10.2010 - 22:00 Uhr
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