Leuchtturmprojekt: Wohlhaupter weiht grüne Energieversorgung ein
Leuchtturmprojekt: Wohlhaupter weiht grüne Energieversorgung ein(firmenpresse) - Die Wärme bzw. Kälte für die Klimatisierung der Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Wohlhaupter GmbH in Frickenhausen bei Nürtingen kommt seit neuestem großteils aus der Erde. Im Beisein von Umweltministerin Tanja Gönner und geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft weihte der Hersteller von Präzisionswerkzeugen die neuen Anlagen für eine nachhaltige Energieversorgung am vergangenen Mittwoch (3.11.) ein.
Stuttgart/Frickenhausen (eos) - "Dies ist ein Leuchtturmprojekt für eine zukunftsweisende Energieversorgung, das anderen Unternehmen als Orientierung dienen kann", sagte Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner in ihrer Rede anlässlich der Einweihung der neuen Anlagen, die die insgesamt 7.500 Quadratmeter großen Verwaltungs- und Produktionsgebäude des weltweit renommierten Präzisionswerkzeugherstellers Wohlhaupter in Frickenhausen im Landkreis Esslingen, weitgehend geothermisch mit Wärme und Kälte versorgen. "Unsere Ölheizung war 20 Jahre alt. Daher war Handlungsbedarf im Heizkeller absehbar", berichtete Frank Wohlhaupter, Geschäftsführer des mittelständischen Familienunternehmens. "Wir wollten nicht warten, bis die alte Anlage den Geist aufgibt, um sie dann unter Zeitdruck nur gegen ein ähnliches, neueres Modell auszutauschen. Statt dessen beauftragten wir die INNAX ENERGIE & UMWELT AG aus Ostfildern bei Stuttgart mit der Ausarbeitung eines ganzheitlichen Energiekonzepts und anschließend mit dessen Umsetzung. Das Ergebnis: Heute heizen und kühlen wir mit Erdwärme." 44 jeweils 95 Meter tiefe Erdsonden liefern Umweltenergie "frei Haus". Drei maßgeschneiderte eigens für dieses Projekt angefertigte elektrische Wärmepumpen eines ortsansässigen Unternehmens bringen diese Energie auf die für die Heiz- bzw. Kühlanlage nötigen Temperaturen.
Energieeinsatz um 50 Prozent gesenkt
Die Erdwärmenutzung sowie die Rückgewinnung von Wärme aus der Produktion sorgen für eine Senkung des Energieeinsatzes um rund 50 Prozent. "Statt bei 757 Megawattstunden liegt er heute bei 376 Megawattstunden jährlich", erklärte INNAX-Vorstand Bernd Lörz. "Inbegriffen ist eine weitere Besonderheit der Anlage: Im Sommer arbeiten die Wärmepumpen umgekehrt. Dann erzeugen sie Kälte für die aktive Klimatisierung der Produktionshallen." Schon lange stand eine solche Kühlung der Gebäude auf der Wohlhaupter-Wunschliste. "Herkömmliche elektrisch betriebene Klimageräte verbrauchen aber so viel Energie und sind daher so teuer, dass eine Realisierung bislang nie in Frage kam", sagte Frank Wohlhaupter. Mit der neuen weitgehend regenerativen Lösung sah das plötzlich ganz anders aus.
Investitionen übernahm der "Contractor"
Trotzdem: Auch wenn das System nachhaltig und wirtschaftlich ist, die Investitionskosten sind zunächst hoch. "Durch die Wirtschaftskrise gingen unsere Umsätze um 50 Prozent zurück und erst langsam sehen wir Licht am Horizont", sagte Frank Wohlhaupter. "Große Investitionen waren und sind im Moment nicht drin. Umsetzen konnten wir diese Energieversorgungslösung nur, weil uns INNAX ein Contracting-Modell anbot." Das heißt konkret: Der Dienstleister investierte selbst in die nötigen Anlagen und betreibt sie auch. Während der Vertragslaufzeit von 20 Jahren zahlt Wohlhaupter einen jährlichen Grundbetrag sowie einen festgelegten Preis pro Kilowattstunde genutzter Energie. "Die Gewinnschwelle liegt bei einem Ölpreis von 60 Cent pro Liter. Steigt der Ölpreis, was anzunehmen ist, kauft Wohlhaupter seine Energie zunehmend günstiger ein, als andere Unternehmen, die noch vom Öl abhängig sind", erklärte Bernd Lörz.
Nützliche Netzwerke
Umweltministerin Gönner lobte das Contracting-Modell: "Es ist sinnvoll, dass jeder das tut, was er am besten kann. Wichtig dabei ist, dass Vertrauensbeziehungen unter den beteiligten Unternehmen entstehen und man sich aufeinander verlassen kann." Das gehe dann am besten, wenn sich Betriebe aus der Region zusammen täten, meinte Frank Wohlhaupter: "Durch unser Projekt entstanden neue Netzwerke und für alle Seiten wertvolle Geschäftsbeziehungen." INNAX-Vorstand Bernd Lörz sagte: "Mit dem Projekt Wohlhaupter treten wir den Beweis an, dass wir mit qualifizierten Partnern bereits heute in der Lage sind, hoch komplexe Anlagen wirtschaftlich zu bauen, die in der Zukunft zum Standard gehören werden" und bedankte sich bei den beteiligten Unternehmen, der Dietrich Erdwärme GmbH, Weilheim, bei Maier Heiztechnik GmbH aus Köngen, der KRT Kälte- und Regelungstechnik GmbH, Wendlingen, der H & N Regeltechnik GmbH, Gennach, sowie der Wohlhaupter-Nachbarin Bock Kältemaschinen GmbH.
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Datum: 05.11.2010 - 13:31 Uhr
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