Orientierungspunkt 51 - Tafel zur Geschichte des Kunsthaus Meiningen angebracht
ID: 294634
Orientierungspunkt 51 - Kunsthaus Meiningen erhält offizielle Beschriftung zur Geschichte der Alten Posthalterei

(firmenpresse) - Geschichte der Alten Posthalterei
Die Alte Posthalterei ist ein viergeschossiges Fachwerkhaus im fränkisch-hennebergischen Stil aus dem frühen 17. Jahrhundert und einigen später entstandenen hofseitigen Anbauten. Das Fachwerkhaus selbst steht unter Denkmalschutz. In den Hauptbau integriert ist ein ehemaliges Gartenhaus mit barocken Stuckaturen von ca. 1690. Erbauer war der Stadtschultheiß und kaiserlicher Poet Johann Steuerlein (1546-1613) Ende des 18. Jahrhunderts wurde es komplett verputzt. 1909 legte der Hausherr auf Initiative von Oberbaurat Eduard Fritze das Fachwerk wieder frei. Bis ins 19 Jahrhundert diente es als. Wohnhaus hochrangiger städtischer und fürstlicher Beamter wie Georg Baumbach, Dr. Georg Christoph Zink, Dr. Ernst Ludwig Schröter und Justus Hermann Pfaffenrath von Sonnenfels. Frau von Pfaffenrath geriet in einen Ränkestreit zwischen zwei Hofdamen und diente als Anlass für den Wasunger Krieg. Eine Gedenktafel erinnert daran. Danach mehrfacher Besitzerwechsel (u.a. Familien Amthor und Ritz). Von 1905-1941 war es im Besitz des Fuhrunternehmers Ferdinand Raßmann. Bis 1926 betrieb er eine private Posthalterei (Lohnfuhren für die Reichspost). Danach ein Fuhr- und Handelsgeschäft
1982 restaurierte der „VEB Denkmalpflege Meiningen“ das stattliche Gebäude, in dem es auch residierte. Ab 1990 hatte hier als Nachfolger die „Bau- und Denkmalpflege Meiningen“ seinen Sitz. Seit dem 1. Oktober 2005 wird es vom Kunstverein NEKST e.V. als Kunsthaus betrieben. Es ist das größte Kunsthaus Thüringens. Seit 2010 ist es im städtischen Besitz und dem Neuen Europäischen Kunst Salon Thüringen e.V. zur Nutzung überlassen.
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Datum: 11.11.2010 - 13:36 Uhr
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Freigabedatum: 11.11.2010
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