Neuausrichtung des Innovationsindikators
ID: 295331
Fraunhofer ISI, ZEW und MERIT mit der Erstellung der Studie -
Länderranking untersucht die Innovationsfähigkeit Deutschlands im
internationalen Vergleich - Neues Internetportal informiert über
Aktuelles rund um das Thema Innovation
Bonn/Berlin, 12. November 2010: Wie innovativ ist Deutschland?
Diese Frage beantworten in Zukunft drei renommierte
Forschungsinstitute, die dann im Auftrag der Deutsche Telekom
Stiftung und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) den
Innovationsindikator erstellen. Ab 2011 erarbeiten das
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer
ISI), das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das
Maastricht Economic and social Research and training centre on
Innovation and Technology der Universität Maastricht (MERIT) das
bekannte Länderranking, das Deutschland mit den weltweit führenden
Industrienationen vergleicht. Ab sofort präsentieren Stiftung und BDI
Informationen rund um das Innovationsgeschehen auf der neuen Website
www.innovationsindikator.de. Die nächste Studie erscheint im Herbst
2011.
"Das Konzept des Konsortiums unter Federführung des Fraunhofer ISI
hat uns vor allem überzeugt, weil die Institute eine stringente
Neugestaltung nach dem aktuellen Stand der Innovationsforschung
vorgelegt haben", erklärt Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Deutsche
Telekom Stiftung. "Der Ansatz berücksichtigt die gewünschte
Zuspitzung des Innovationsindikators - also die Reduzierung der
Einzelindikatoren - und stellt die Studie in den Zusammenhang anderer
nationaler und internationaler Untersuchungen."
"Der Innovationsindikator hat Politik und Wirtschaft in den
vergangenen fünf Jahren wichtige Impulse und Empfehlungen geliefert,
wenn es darum ging, die deutsche Innovationsbilanz zu beleuchten und
zu verbessern", sagt BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel. "Mit der
methodischen und teilweise inhaltlichen Neuausrichtung werden wir den
Indikator zukunftsorientiert weiterentwickeln und damit die Relevanz
für Innovationsberatung und Innovationspolitik weiter erhöhen."
Das Konzept der drei Institute unterlegt den Indikator mit einem
ökonomischen Modell, das als Grundlage für die Interpretation der
Ergebnisse dient und es ermöglicht, Abhängigkeiten der Indikatoren
untereinander abzubilden. Der Innovationsindikator wird dabei wie
bisher aus Einzelindikatoren bestehen, die zunächst zu Subindikatoren
und anschließend zum Innovationsindikator zusammengefasst werden.
Dabei wird die Zahl der Einzelindikatoren von bislang mehr als 180
auf ca. 30, die der Subsysteme von zehn auf fünf bis sieben
reduziert. Die Trennung zwischen Innovationssystem und Akteuren im
System, die bisher die Grundlage für die Innovationsprofile der
untersuchten Länder bildete, wird aufgehoben.
Ein Schwerpunkt der Studie bleibt die Bildung als zentrale
Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften.
Dabei werden in Zukunft neben der tertiären Bildung auch Daten zum
dualen Ausbildungssystem und zur nicht-akademischen Qualifikation in
die Studie einbezogen.
Über die Institute:
Fraunhofer ISI bringt weitreichende Erfahrung und
Analysekompetenzen in der Innovationspolitik, bei
Innovationsindikatoren einschließlich der theoretisch-methodischen
Diskussion von Kompositindikatoren und bei Technologiefeldanalysen
ein.
Das ZEW zeichnet sich ebenfalls durch umfassende Kompetenzen in
Innovationsindikatoren, speziell der Mikrodatenanalyse aus und bringt
zudem ökonomische und ökonometrische Kompetenzen in das Projekt ein.
MERIT ist eine international renommierte Forschungseinrichtung,
die insbesondere Erfahrungen und Methodenkompetenz im Bereich
Kompositindikatoren einbringt. MERIT ist unter anderem verantwortlich
für das European Innovation Scoreboard, einem Projekt der
Europäischen Kommission zum Vergleich der Innovationsfähigkeit von
Volkswirtschaften.
Kontakt für die Presse:
Andrea Servaty
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Telekom
Stiftung Tel.: 0228 - 181 92205 andrea.servaty@telekom.de
www.telekom-stiftung.de
Dr. Olga Wilde
Pressesprecherin Bundesverband der Deutschen Industrie Tel.: 030 -
20 28 14 20 presse@bdi.eu www.bdi.eu
Pressekontakt:
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Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
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Datum: 12.11.2010 - 11:28 Uhr
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