EnBW kauft Onshore-Windpark von ABO Wind
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EnBW kauft Onshore-Windpark von ABO Wind
Die EnBW übernimmt die lokale Projektgesellschaft. Beide Seiten werden darüber hinaus bei der Betriebsführung des Windparks kooperieren und weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit prüfen. Mit der prognostizierten durchschnittlichen Jahresstromproduktion des neuen Windparks können rund 7.500 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt und jährlich 19.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.
"Wir bauen die Stromerzeugung aus Windkraft onshore systematisch aus und freuen uns über die neue Zusammenarbeit mit ABO Wind in diesem Bereich", erläutert Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbaren Energien GmbH. "Außerdem setzen wir erstmalig auf die Windkraftanlagen N90 / 2.500 und damit auf leistungsstarke und bewährte Anlagen der Firma Nordex aus Rostock."
"Die Kooperation mit EnBW erweitert unseren ohnehin großen Kundenkreis", berichtet Andreas Höllinger, Vorstand der ABO Wind. Das Projekt in Haupersweiler sei auch in planerischer Hinsicht besonders erfreulich. So sei es gelungen, mit einem innovativen Konzept den Schutz des in der Region brütenden Rotmilans zu gewährleisten und zugleich die Produktion klimafreundlichen Stroms zu ermöglichen. Zahlreiche Behörden haben dazu beigetragen. Auch den Anwohnern des Windparks, insbesondere den Bürgern der Gemeinde Oberkirchen, gebühre besonderer Respekt. "Sie haben während der Bauphase erhebliche Belastungen durch Schwertransporter erduldet."
Mit dem Windpark in Haupersweiler wird die EnBW rund 70 Onshore-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 120 Megawatt betreiben. Bis zum Jahr 2020 will die EnBW den Anteil der erneuerbaren Energien auf rund 20 Prozent erhöhen. Der Fokus der Ausbaustrategie liegt auf Windkraft on- und offshore sowie Wasserkraft, die EnBW investiert jedoch auch in Fotovoltaik und Bioenergie.
Gemeinsame Pressemitteilung vom 19. November 2010 Seite 2 Unternehmensprofile:
Mit rund sechs Millionen Kunden und über 21.000 Mitarbeitern hat die EnBW Energie BadenWürttemberg AG 2009 einen Jahresumsatz von über 15 Milliarden Euro erzielt. Als drittgrößtes deutsches Energieversorgungsunternehmen konzentriert sich die EnBW auf die Tätigkeitsbereiche Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen. Mit einer installierten Leistung von 15.771 Megawatt ist die EnBW einer der bedeutendsten Energieerzeuger Deutschlands. Bis zum Jahr 2020 will die EnBW den Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix der EnBW auf rund 20 Prozent zu erhöhen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie on- und offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auch auf weitere ausgereifte Technologien wie die Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.
Die ABO Wind AG zählt mit einem jährlichen Projektumfang von rund 100 Millionen Euro zu Europas versierten Entwicklern von Windparks. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden initiiert Projekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und übernimmt dauerhaft die kaufmännische und technische Betriebsführung. Einen Teil der Parks hält ABO Wind im eigenen Bestand ? Bürger können sich daran finanziell beteiligen. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Deutschland, Spanien, Frankreich, Argentinien, Belgien, Irland, Großbritannien und Bulgarien tätig.
Bisher hat ABO Wind mehr als 250 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von gut 400 Megawatt ans Netz gebracht. Im kleineren Geschäftsfeld plant und errichtet ABO Wind Biogasanlagen.
Pressekontakte:
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Unternehmenskommunikation
Telefon: 07 21 63-14320
Telefax: 07 21 63-12672
Presse@enbw.com
www.enbw.com
ABO Wind AG
Alexander Koffka
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
Telefon: 0611 26 765-515
Telefax: 0611 26 765-599
alexander.koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de
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Datum: 19.11.2010 - 18:45 Uhr
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