HILFSWERK: Verkäuferin, unausgebildet bei schwerkranken Patienten eingesetzt
Das HILFSWERK beschäftigte eine Verkäuferin ohne jegliche fachspezifische Ausbildung in der mobilen Krankenpflege, die als Servicekraft in der Nachbarschaftshilfe angemeldet wurde, jedoch mit Pflegemaßnahmen bei intensiv pflegebedürftigen Patienten im Arbeitsalltag beauftragt wurde ...
In einem TV-Nachrichtenbeitrag wird der Fall einer ehemaligen Mitarbeiterin vom NIEDERÖSTERREICHISCHEN HILFSWERK reportiert, die als gelernte Verkäuferin bei der, der ÖVP zuzuordnenden, Dienstleistungsunternehmung Beschäftigung fand. Als Servicekraft in der Nachbarschaftshilfe angemeldet und entlohnt, wurde die Frau jedoch ohne jegliche einschlägige fachliche Ausbildung mit der Pflege und Betreuung von intensiv pflegebedürftigen Patienten beauftragt und dies, laut deren Angaben, durchschnittlich an jedem Arbeitstag. Auch firmeninterne Einsatzpläne vom HILFSWERK bestätigen dies.
All diejenigen Menschen, die darauf vertraut haben qualifizierte Pflege von einem ausgebildeten Fachpersonal zu erhalten, sind auch in dem neuen reportierten Fall vom HILFSWERK betrogen worden, denn dieses entsandte eine Verkäuferin zur Durchführung pflegerischer Maßnahmen. Wen mag es da verwundern, daß die Frau sogar einmal in Tränen ausbrach, als sie bei einer ca. 100kg schweren bewegungsunfähigen Schlaganfall-Patientin eingesetzt war und eine Umlagerung vornehmen sollte zu dessen Vornahme sie nicht im Stande war. Sie rief dann eine Kollegin zur Hilfe.
Bitter der Beigeschmack, die Reaktion der NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG, die über die Serie informiert und zu einer Reportage (HILFSWERK: falsche Einsatzplanung bricht Menschenwürde) um Stellungnahme ersucht wurde. Denn offensichtlich begnügte man sich seitens der staatlichen Kontrollaufsicht, selbst nur eine Stellungnahme zu den Vorgängen beim NÖ HILFSWERK einzuholen. Zu der Stellungnahme vom HILFSWERK gegenüber der Kontrollinstanz führt das AMT der NÖ LANDESREGIERUNG, Gruppe Gesundheit und Soziales, dann wie folgt aus:
"Das Endergebnis dieser Untersuchung - so in der Stellungnahme des NÖ HILFSWERKS weiter - hat nicht den geringsten Anlaß für eine eventuelle Beanstandung ergeben."
So läuft es in einem Bundesland, das unter einer ÖVP-Regierung steht, wenn eine Dienstleistungsorganisation wie das HILFSWERK, das durch unzählige ÖVP Mandatare und Parteiangehörige bundesweit vertreten, "kontrolliert" wird. Zusätzlich der Aspekt, daß bereits zuvor das LANDESGERICHT KORNEUBURG in zahlreichen Verfahren die publizierten Mißstände bestätigte. Zum drüberstreuen dann letztlich eine Staatsanwaltschaft, die pauschal 5 Anzeigen des Journalisten GLÖCKEL gegen den Geschäftsführer vom NÖ HILFSWERK, Mag. Gunther HAMPEL sowie den Personalchef, Mag. Wolfgang SCHABATA, wegen falscher Zeugenaussage vor Gericht einstellte, obwohl deren Angaben im völligen Widerspruch zu dem Ausgang der Verfahren standen, da der Journalist sieben (!) bis dato gewann.
Am 23.5.07 wird die vorläufig letzte Gerichtsverhandlung am LANDESGERICHT KORNEUBURG zu der noch letzten offenen Klage zur Causa "Exklusivserie über den Pflegenotstand aus der Sicht des Pflegepersonals" stattfinden. Weiterführende Informationen unter der Webadresse http://www.DerGloeckel.eu.
Der TV-Beitrag mit dem Titel: "HILFSWERK: Verkäuferin in Krankenpflege, unausgebildet bei Intensivpflegefällen" im Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL.
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