Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2010:
Von HIV betroffene Familien geraten besonders häufig in Not
ID: 302507
oder ein Kind von HIV betroffen sind, sind besonders benachteiligt.
Dies macht sich in den zahlreichen Hilfsanfragen an die Deutsche
AIDS-Stiftung bemerkbar. Im Jahr 2009 unterstützte die Stiftung
Familien mit über 1.100 Kindern und Jugendlichen in den
unterschiedlichsten Notfällen. Aufgrund häufig eingeschränkter
Erwerbsfähigkeit der Eltern sind die Familien auf staatliche
Transferleistungen angewiesen. Ausgaben außer der Reihe wie etwa die
Anschaffung eines Schulranzens, eines Bettes oder von
Winterbekleidung sind für die Familien kaum zu leisten. Hier springt
die Stiftung mit individuellen Hilfen ein. "Die von HIV betroffenen
Familien - oft sind es auch alleinerziehende Frauen, die für die
Kinder sorgen müssen - haben mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten
zu kämpfen, denn die Probleme gehen über die finanzielle Situation
hinaus", sagte Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der
Deutschen AIDS-Stiftung anlässlich der Welt-AIDS-Tags-Pressekonferenz
der Stiftung in Düsseldorf. Viele Familien vermeiden den offenen
Umgang mit der Infektion - aus Angst, die Familie zu belasten und
Diskriminierungen ausgesetzt zu sein. Daher wissen viele Kinder gar
nichts über ihre Infektion oder die der Eltern. Mangelnde Offenheit
erschwert das Zusammenleben. Entscheiden sich die Eltern für die
Information ihrer Kinder, kann dies ebenfalls Ängste und psychische
Probleme auslösen. Die psychische und gesundheitliche Belastung der
Familien erfordert die Unterstützung über Projekte, die der
seelischen und gesundheitlichen Stabilisierung dienen. In diesem
Bereich förderte die Stiftung in diesem Jahr erneut zahlreiche
Angebote wie Wochenendfreizeiten für HIV-positive Frauen und ihre
Kinder sowie Familienseminare. "Die Förderung dieser nachhaltigen
Projekte ist ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit", so Dr.
Christoph Uleer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Zwar sind nach
Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland nur etwa 200 Kinder
mit HIV infiziert, tausende weitere Kinder leben jedoch in Familien
mit HIV-positiven oder bereits an AIDS erkrankten Eltern. Insgesamt
leben nach Schätzungen des RKI 70.000 Menschen mit HIV/AIDS in
Deutschland, etwa 3.000 mehr als im Vorjahr.
Pressekontakt:
Informationen zur Deutschen AIDS-Stiftung
Ann-Kathrin Akalin, Pressereferentin - Markt 26 - 53111 Bonn
Telefon: 02 28-60 46 933 - Email: presse@aids-stiftung.de,
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CARE: Frauenhandel muss gestoppt werden"Zwangsprostitution ist das Schlimmste, das man einer Frau antun kann."" alt="Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
CARE: Frauenhandel muss gestoppt werden
"Zwangsprostitution ist das Schlimmste, das man einer Frau antun kann."">
Datum: 24.11.2010 - 11:15 Uhr
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