Solidarität mit deutschen Hebammen
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Solidarität mit deutschen Hebammen
Die SPD erklärt sich solidarisch mit den deutschen Hebammen. Wir unterstützen den Appell des Deutschen Hebammenverbands an die Krankenkassen, die Arbeitsleistung der Hebammen mit einer angemessenen Vergütung zu würdigen. Es ist unverantwortlich, dass Herr Rösler und die Bundesregierung sich dieses dringenden Anliegens nicht annehmen und schnelle Hilfe bieten bevor weitere Hebammen aus ihrem Beruf gedrängt werden.
Die Hebammen in Deutschland erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Sie geben werdenden Müttern und jungen Familien Sicherheit und tragen eine hohe Verantwortung für Mutter und Kind. Dennoch arbeiten sie im Niedriglohnbereich für eine hochqualifizierte Arbeit. Durch die gestiegenen Haftpflichtprämien werden die Hebammen unverhältnismäßig stark belastet. Ihre Vergütung wird der Verantwortung, die sie übernehmen, nicht gerecht. Um von ihrem Lohn leben zu können, arbeiten bereits zahlreiche Hebammen über 50 Stunden und mehr in der Woche. Nicht wenige Hebammen haben bereits wegen ihrer schwierigen finanziellen Situation ihre Tätigkeit eingestellt. Die Folgen sind fatal, insbesondere die werdenden und jungen Mütter sind betroffen, die keine Hebammen mehr finden und stark verunsichert werden.
Dieser Entwicklung können wir nicht länger tatenlos zusehen. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich für die Belange der Hebammen einzusetzen und sich für eine bessere Absicherung zu engagieren.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
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Datum: 30.11.2010 - 21:15 Uhr
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