Jahresendrallye

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Jahresendrallye



(pressrelations) - t schon längst begonnen, obwohl sie nach der Theorie effizienter Märkte eigentlich gar nicht stattfinden dürfte: die Jahresendrallye. Wo die Schikanen und Schlaglöcher liegen, wer für den "Sprit" sorgt - all' das erfahren Sie im neuen Kapitalmarktbrief.

Sie hat schon längst begonnen, obwohl sie nach der Theorie effizienter Märkte eigentlich gar nicht stattfinden dürfte: die Jahresendrallye. Den Startschuss gab die US-amerikanische Zentralbank mit ihrer Ausweitung der aggressiven Geldpolitik. Diese kommt einer Druckbetankung sowohl der Kapitalmärkte als auch der Realwirtschaft mit Liquidität gleich. Einer Druckbetankung, die zwar die beunruhigende Frage aufwirft, was kommt, wenn der Geldhahn wieder zugedreht wird, ? die aber auf Sicht der kommenden Monate genau zu dem führen sollte, was die Fed beabsichtigt: einem Abschmelzen der Risikoprämien, wie es sich seit geraumer Zeit in der relativ niedrigen Bewertung von Aktien versus Anleihen ausdrückt.

Gleichzeitig werden dabei die Finanzierungskosten für die "Häuslebauer" durch die Aufkaufprogramme von Anleihen der amerikanischen Zentralbank möglichst stabil gehalten. Letztlich sollte vor allem die nach Rendite suchende Liquidität die Aktienmärkte in der Favoritenrolle halten, während die Anleihemärkte latent unter dem bangen Vorzeichen einer steigenden Inflation stehen. In diesem Szenario stellen Dividendenstrategien einen beliebten (Wieder-)Einstieg dar. In der Poleposition sind Sektoren wie Rohstoffe, die aufstrebenden Staaten und Deutschland, gemessen an der Performance der letzten zwölf Monate. Ein Favoritenwechsel ist dabei so schnell nicht absehbar.

Die USA, der einstige Konjunkturmotor der Welt, erscheint mittlerweile nur noch als Teil eines Motorblocks, in dem die Emerging Markets zumindest einen Zylinder beisteuern, der umso stärker und zuverlässiger läuft. Der Takt der "alten" Welt hat dabei eine Unwucht: Auf dem Wachstum der USA lasten Arbeitsmarkt und Schuldenabbau.



In Europa zeigen sich starke Divergenzen zwischen dem Globalisierungsgewinner Deutschland und den von den lokalen Immobilienmärkten und ausgeweiteten Staatsschulden geprägten "Peripherieländern". Gut nur, dass die "Schikane" namens PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) durch den Beistandspakt für Irland etwas an Schrecken verloren hat. Sie ist aber noch nicht aus der Welt.

Auch dürfte die in den letzten Wochen des Jahres vor uns liegende Strecke immer wieder Schlaglöcher in Form aufkeimender Konjunktursorgen haben. Aber Schleudergefahren sind so schnell nicht auszumachen. Für eine gute Straßenlage sorgen die Bewertungen im Gleichklang mit den eher vorsichtigen Gewinnerwartungen. Sie lassen noch Spielraum für positive Überraschungen.


Marc Savani
Allianz Global Investors
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Stefanie Waldeck
Allianz Global Investors
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Datum: 03.12.2010 - 16:15 Uhr
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