11% der Unternehmen haben IT-Sicherheitsprobleme
ID: 309469
Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr 2009 von akuten
Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit ihren Informations- und
Kommunikationssystemen betroffen. Dies teilt das Statistische
Bundesamt (Destatis) anlässlich des Fünften Nationalen IT-Gipfels am
7. Dezember 2010 in Dresden mit.
Der Großteil dieser Unternehmen (74%) gab an, dass aufgrund von
Hard- oder Softwarefehlern Daten zerstört oder verändert worden sind
und bestimmte IKT-Dienste nicht verfügbar waren. Bei 28% der
Unternehmen führten Schadsoftware oder nicht autorisierte Zugriffe
zur Veränderung beziehungsweise Zerstörung von Daten. Relativ geringe
Probleme (3%) gab es dagegen hinsichtlich der Enthüllung
vertraulicher Daten aufgrund von unbefugtem Eindringen in das System
sowie Pharming- oder Phishing-Angriffen. Bei 11% der Unternehmen mit
Sicherheitsproblemen wurde das Offenlegen vertraulicher Daten durch
die eigene Belegschaft verursacht.
Da auch durch fehlerhaftes Verhalten der eigenen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter im Umgang mit IKT Sicherheitsprobleme entstehen,
wurden im Rahmen der Erhebung zur Nutzung von IKT in Unternehmen
erstmals für das Berichtsjahr 2010 auch die mitarbeiterbezogenen
Maßnahmen der Unternehmen untersucht. Danach führt jedes vierte
Unternehmen (25%) mit zehn und mehr Beschäftigten obligatorische
Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema
IKT-Sicherheit durch. Sie sollen die Belegschaft für die Gefahren im
Umgang mit den IKT-Systemen sensibilisieren und auf die
Verpflichtungen im Zusammenhang mit der IKT-Sicherheit hinweisen. 37%
der Unternehmen informieren ihre Beschäftigten in freiwilligen
Schulungen oder stellen die Sicherheitsrichtlinien im Intranet oder
per Rundschreiben bereit. Die Möglichkeit, den korrekten Umgang sowie
spezielle Sicherheitsvereinbarungen in konkreten Verträgen
festzuhalten, wird bereits von 36% der Unternehmen genutzt.
In Bezug auf technische Sicherheitsvorkehrungen gaben 42% der
Unternehmen an, eine strenge Passwort-Authentifizierung einzusetzen.
Bei 4% der Unternehmen erfolgt die Nutzeridentifizierung und
-authentifizierung mit Hilfe biometrischer Methoden. Die externe
Datensicherung ist mit einem Anteil von 55% das am häufigsten
genannte Sicherheitsverfahren.
Die Bedeutung des Themas IKT-Sicherheit spiegelt sich auch in der
Tatsache wider, dass bereits jedes dritte Unternehmen (32%) mit zehn
und mehr Beschäftigten in Deutschland über ein formell festgelegtes
Konzept zur IKT-Sicherheit verfügt.
Weitere Ergebnisse der aktuellen Erhebung zur Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Unternehmen
sind kostenlos über den Publikationsservice des Statistischen
Bundesamtes erhältlich.
Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn, Oliver Bauer, Telefon: (0611) 75-8500,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de
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Datum: 06.12.2010 - 08:00 Uhr
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