Pal Dragos: Globalisierung ohne globales Denken?
ID: 31469
Die derzeitige Diskussion über die Globalisierung ist zwar eindeutig ein Bestandteil des Alltagsbewusstseins geworden, sie ist jedoch oberflächlich und irreführend! Sie führt zu keinem Ergebnis, sie lenkt nur ab. Was verbirgt sich hinter der Oberfläche dieser Debatte?
Warum geht es hier auch um ein Phänomen der kollektiven Illusion?
Die Diskussion um die Begrenzung der Emission von Kohlendioxid (CO2) und der Freisetzung weiterer Treibhausgase als Zielrichtung unterlag einer symptomatischen Betrachtung. Man will die Quantität des Symptoms reduzieren und erhofft sich dadurch eine Dauerlösung der Erderwärmung.
Diese Betrachtung verwechselt das Symptom, das Endergebnis eines langen Prozesses ist, mit dem Prozess selbst.
Nehmen wir ein ähnliches Beispiel aus der Medizin. Ein hoher Blutdruck wird durch ein chemisches Medikament reduziert.
Ist das alles? Oder führt die Ignoranz gegenüber dem Prozess, welcher im Körper den hohen Blutdruck erzeugt, nur zur Symptomverschiebung und zu Folgeproblemen? Wenn dieser Tatsache nicht einmal in der Medizin in den meisten Fällen Aufmerksamkeit gezollt wird, warum erwarten wir ein anderes Denken im Zusammenhang mit der Natur der Erde.
Globalisierung bedeutet, dass sich der Digitale Kapitalismus (Martin Papapol) auf der ganzen Erde breit gemacht hat. Dies fordert geradezu ein globales Denken heraus. Allerdings hat man heute noch nicht den Sinn dieser Provokation verstanden.
Seit der Soziologe Niklas Luhmann die Bedeutung der Differenz in der Gesellschaft „entdeckt“ hat, scheint man die Bedeutung der Einheit vergessen zu haben. Globales Denken bedeutet ein Dialog zwischen Einheit und Differenz und als Ergebnis dieses Dialogs die „situative Sinnfindung“.
Symptommanipulierende Aktivitäten wollen nur beseitigen und vernichten, statt eine bestehende Situation zu verstehen und zu verwandeln.
Eine Kultur, welche nicht einmal mit einem menschlichen Körper global umgehen kann, wird sich schwer tun, für den „Erdenkörper“ eine globale Lösung zu schaffen.
Zum Thema Globalisierung siehe auch:
Dr. Dr. Pal Dragos: Die Struktur des globalen Kapitalismus, Bd.1 und 2, 2006, BoD, Norderstedt.
Weitere Leseproben und Informationen unter:
www.pal-dragos.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: Forschungsinstitut
Datum: 19.06.2007 - 10:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 31469
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: Personalie
Versandart: kein
Freigabedatum: 19.06.2007
Diese Pressemitteilung wurde bisher 685 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pal Dragos: Globalisierung ohne globales Denken?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Wachtsumstrend Forschungsinstitut und Verlags-GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Wachtsumstrend Forschungsinstitut und Verlags-GmbH
Immer das passende Geburtstagsgeschenk! ...
»Was schenke ich bloß zum Geburtstag?« Es gibt Menschen, denen die Antwort auf diese Frage leicht fällt. Völlig unverständlich für jene bedauernswerten Erdenbürger, die sich beim Wälzen dieses Präsent-Problems einer mittelschweren Panikattacke nicht erwehren können. Was für ein
Mit Mäuschenaufwand zum Elefantengedächnis ...
Den Traum vom »Elefantengedächtnis« – träumen Sie ihn auch? Dann sollten Sie nicht zögern, sich schnellstmöglich »BrainPower« von Wolfgang Rademacher besorgen und Ihr Gedächtnis zu ungeahnten Leistungs-Höhenflügen antreiben! So paradox es klingt: Wenn Sie den Kurs »BrainPowe
Alpine Gastgeber - attraktive Angebote für den Sommerurlaub ...
Aktiv im Urlaub Wer seinen Urlaub aktiv gestalten möchte, findet in den Alpenregionen idyllische Natur zum Wandern, Biken und Nordic Walking. Alpine Gastgeber halten zahlreiche Ausflugstipps bereit und machen sich ab und an sogar selbst auf den Weg, um ihren Urlaubern die schönsten Flecken der Re
Druckbilder – Keine reine Formsache ...
Die Optik von Verpackung spielt eine zentrale Rolle am Point of Sale der Produkte. Ganz gleich ob Käse oder Wurst in Mattlack oder Hochglanz: Nur ein optimales Farbbild spricht den Käufer in den Sekunden der Entscheidungsfindung an. Und das hängt auch vom Druckverfahren ab. Die beiden gängige




