Schwangerschaft | Rauchende Mütter und soziale Folgen
ID: 317536
Überraschende Studie
Für die umfassende Erhebung analysierten die Forscher die Datensätze der Vorstrafen von 4000 Personen zwischen dem 33. und 40. Lebensjahr und verglichen diese mit dem Zigarettenkonsum derer Mütter während der Schwangerschaft.
Bei werdenden Müttern, die während ihrer Schwangerschaft eine Packung bzw. um die 30 Zigaretten pro Tag geraucht hatten, war das Risiko der Straffälligkeit ihrer Kinder – egal ob weibliche oder männliche Nachkommen – um circa 30 Prozent höher, als bei Müttern die auf den Genuss von Nikotin in der Schwangerschaft verzichtet haben. Andere Faktoren wie Armut, psychische Krankheiten oder innerfamiliäre Probleme, die ebenfalls als eine mögliche Ursache für eine spätere Straffälligkeit angesehen werden, wurden von den Forschern dabei ebenfalls berücksichtigt. Nach dem Ausschluss dieser alternativen Faktoren blieb der statistische Wert jedoch weitestgehend bestehen.
Die Signifikanz der Daten lässt laut den Forschern letztlich nur den Schluss zu, dass das Rauchen von Zigaretten innerhalb der Schwangerschaft, das Risiko für die Kinder straffällig zu werden deutlich erhöht.
„Über die äußerst schädigende Wirkung von Tabak und Nikotin für die Ungeborenen während einer Schwangerschaft besteht seit sehr langer Zeit überhaupt kein Zweifel mehr“, so Dr. Stefania Kilavuz, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus Berlin.
„Bereits vor mehreren Jahren haben Studien den Zusammenhang zwischen dem Einfluss von Nikotinmissbrauch von Seiten der Mütter während der Schwangerschaft und den Auswirkungen für die Kinder in der Folge aufgezeigt. Zu diesen Folgen gehören bekanntermaßen erhöhte Aggressivität, Konzentrationsschwächen und Hyperaktivität. Die Ergebnisse aus den USA sind hinsichtlich des Zusammenhangs im Sinne der Kriminalität dennoch überraschend. Man ist schon ein wenig versucht, dieses festgestellte Phänomen eher mit einem Mangel an vermitteltem Verantwortungsbewusstsein, denn mit dem Rauchen von Zigaretten zu erklären. Nichtsdestotrotz bestand und besteht überhaupt kein Zweifel an der verheerenden Wirkung von Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft – für Mutter und Kind“, so die Medizinerin abschließend.
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Die Praxis von Dr. Stefania Kilavuz in Berlin-Charlottenburg behandelt, betreut und berät Frauen zu allen relevanten Themenkomplexen der modernen Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Neben allgemeinen gynäkologischen Untersuchungen, der Schwangerschaftsbetreuung & Mutterschaftsvorsorge gibt es in der Praxis von Stefania Kilavuz auch spezielle Angebote für Frauen aller Altersgruppen. Kompentene Beratung und Betreuung ist für Dr. Kilavuz und ihr Team dabei genauso wichtig, wie eine vertrauensvolle Atmosphäre.
Stefania Kilavuz
Frauenärztin und Geburtshilfe
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14052 Berlin (Westend)
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Datum: 17.12.2010 - 14:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 17.12.2010
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