Amnesty kritisiert Moskauer Urteil gegen Chodorkowski
ID: 321114
Amnesty kritisiert Moskauer Urteil gegen Chodorkowski
27. Dezember 2010 - Amnesty International kritisier
Insgesamt kritisiert Amnesty International das Verfahren im Fall Chodorkowski/Lebedew als unfair. Die Verteidigung wurde behindert und Entlastungszeugen nicht gehört. Inhaftierte Mitarbeiter Chodorkowskis und Lebedews berichteten, es sei Druck auf sie ausgeübt worden, belastende Aussagen zu machen. "Die Anklage kam zu einem Zeitpunkt, als beide Beschuldigten einen großen Teil der Strafe aus dem ersten Prozess verbüßt hatten und mit einer Freilassung auf Bewährung hätten rechnen können", sagt Russland-Experte Franck. Vieles deute darauf hin, dass der Prozess politisch motiviert war. "Öffentliche Vorverurteilungen Chodorkowskis, wie sie Ministerpräsident Wladimir Putin geäußert hat, sind eine offene Beeinflussung der Justiz."
Amnesty International fordert eine unabhängige Überprüfung der in beiden Verfahren erhobenen Vorwürfe gegen Chodorkowski und Lebedew.
Amnesty International
Pressestelle
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
T: +49 (0)30 420248-306
F: +49 (0)30 420248-321
E: presse@amnesty.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.12.2010 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 321114
Anzahl Zeichen: 1919
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 362 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Amnesty kritisiert Moskauer Urteil gegen Chodorkowski"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Amnesty International (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verschärfte Menschenrechtskrise - Politik der US-Regierung ist systematischer Angriff auf die Menschenrechte - Zivilbevölkerung in Iran ist doppelt bedroht - Forderung an deutsche Bundesregierung: Nicht zur Komplizin autor
Amnesty Report 2024/25: Staatengemeinschaft versagt in der globalen Menschenrechtskrise ...
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verbreitete Missachtung von Rechtsstaatlichkeit und zunehmend brutales Vorgehen gegen Kritiker*innen und unliebsame Personen - US-Präsident Trumps erste 100 Tage im Amt haben negative Entwicklungen der vergangenen Jahre wei
Amnesty-Jahresbericht 2023/24: Gewalt, Hass und Doppelstandards bedrohen in weiten Teilen der Welt die Menschenrechte ...
Ob in bewaffneten Konflikten oder bei der Unterdrückung unliebsamer Stimmen - eine weit verbreitete Missachtung der universellen Menschenrechte setzt die Zivilgesellschaft und die internationale Rechtsordnung unter Druck. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International im neuen Jahresbericht zur Lage
Weitere Mitteilungen von Amnesty International
Ausblick 'Innere Sicherheit 2011' ...
Innenminister Joachim Herrmann: "Bayerische Polizei meistert 2010 trotz hoher Belastung zahlreiche Herausforderungen ? im Jahr 2011 neuer Rekordstand beim Personal" "Das Jahr 2010 hat der Bayerischen Polizei wieder viel abverlangt. Mit einigem Stolz stelle ich fest, dass unsere Pol
Politisch motivierter Schuldspruch für Chodorkowski ...
hlag für die Bemühungen um mehr Rechtssicherheit in Russland Zum heutigen Schuldspruch eines Moskauer Gerichts gegen den ehemaligen Yukos-Chef Michail Chodorkowski und seinen früheren Geschäftspartner Platon Lebedew erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, And
Ihr gutes Recht zum Jahreswechsel ...
Für das kommende Jahr möchte die Kanzlei Szary, Breuer, Westerath & Partner einige Fragen nehmen und Antworten geben. So lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von "Ihr gutes Recht" zum Jahreswechsel, welche Änderungen es für Autofahrer gibt, wie sich der Arbeitnehmerschutz 2011 versch
Dienstleistungswirtschaft blickt optimistisch ins Jahr 2011 ...
"Sowohl bei den unternehmensnahen Dienstleistungen als auch im sozialen Sektor wird sich die gute konjunkturelle Entwicklung im nächsten Jahr fortsetzen. Allenfalls in den baunahen Branchen könnte ein langer strenger Winter den Unternehmen einen Strich durch die Rechnung machen, aber auch hie




