Frühgeburt durch Infektion der Scheide: Vorbeugen statt nachsorgen!
ID: 325692
Mit einer regelmäßigen Selbstmessung des pH-Wertes können Schwangere Störungen des
Säuregrades der Scheide frühzeitig selbst erkennen. Je früher diese Störung erkannt wird,
umso größer ist die Chance für entsprechende Gegenmaßnahmen eine Frühgeburt zu
verhindern.
„hautnah“ wie sich in Ihnen neues Leben entwickelt. Doch mit der Freude entstehen auch
Sorgen und Ängste über mögliche Komplikationen. Durch unsere gute medizinische
Versorgung liegt das Risiko einer möglichen Frühgeburt in Deutschland heute bei etwa 7
bis 8%. Neben ganz offensichtlichen Faktoren für eine Früh- oder Fehlgeburt wie Alkohol,
Drogen, Stress oder eine zu starke körperliche Belastung gibt es auch unauffällige
Risiken, die von vielen Müttern unbemerkt bleiben.
Scheideninfektionen sind die häufigste Ursache von Frühgeburten. Normalerweise
schützen Milchsäurebakterien vor Bakterien, Pilzen oder Viren. Sie sorgen für ein saures
Scheidenklima und halten Eindringlinge fern. Dieses Klima kann aber durch viele
unterschiedliche Ursachen in ein Ungleichgewicht geraten, die Scheidenflora kippt in
einen zu basischen Bereich und ist nicht genügend geschützt. Es kommt zu einer
messbaren Veränderung des Säuregehaltes in der Scheidenflüssigkeit bzw. zu einem
Anstieg des vaginalen pH-Wertes. Er gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist.
Es kann zu einem Aufsteigen der Infektionserreger in die Gebärmutter oder zur Produktion
von Wehen auslösenden Stoffen kommen, folglich also zu vorzeitigen Wehen bis hin zu
einem vorzeitigen Blasensprung und schließlich zur Frühgeburt.
Diese und viele weitere Risiken können durch einfache pH-Selbstmessungen zu Hause
von der werdenden Mutter schnell und bequem drastisch reduziert werden. pH-
Wattestäbchen werden dabei (am besten täglich) 2 bis 3cm sanft in die Scheide
eingeführt und leicht gedreht. Die Indikatorschicht am oberen Ende der Stäbchen kommt
dabei in Berührung mit der Scheidenflüssigkeit und verfärbt sich entsprechend dem
Säuregehalt. Anhand einer Farbskala kann somit in Minutenschneller ermittelt werden,
ob das Scheidenmilieu noch in einem gesunden Bereich liegt.
Auch wenn dieser Test keinen genauen Aufschluss über eine Infektion gibt, ist er doch ein
bereits bewährtes Mittel um Auskunft über den Zustand der Scheidenflora zu erhalten und
mögliche Infektionen und damit einhergehende Früh- oder Fehlgeburten frühzeitig zu
verhindern.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Daniel Pammé
Heinrich-Vogl-Str. 6
85560 Ebersberg
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Datum: 10.01.2011 - 14:27 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 10.01.2011
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