Skimming: Betrug am Geldautomaten
Derzeit häufen sich die Betrugsfälle, bei denen durch manipulierte Geldautomaten EC-Karten samt Kontodaten ausspioniert und missbraucht werden. "Skimming" nennt sich diese Variante des Trick-Betrugs. finanzcheck.com erklärt, wie man präparierte Geldautomaten erkennt und wie Verbraucher sich schützen können.
So funktioniert Skimming
In der Regel wird ein täuschend echt aussehendes Lesegerät vor den eigentlichen Kartenschlitz am Geldautomaten montiert und liest den Magnetstreifen auf der Karte. Diese Informationen sind jedoch wertlos ohne die dazugehörige PIN. Diese ergaunern sich die Betrüger durch clever platzierte Minikameras, die die auf der Tastatur des Automaten gedrückten Ziffern abfilmen. Auch ganze Tastenfeld-Attrappen finden hier Verwendung und zeichnen die Tasteneingabe auf.
Geskimmt wird überall, doch vor allem an stark frequentierten Geldautomaten in Deutschland. Die Täter lesen die Karten vornehmlich in Westeuropa aus, die Buchungsvorgänge erfolgen dann in Osteuropa.
So können sich Verbraucher schützen
Bei der Eingabe der PIN sollten Verbraucher stets penibel darauf achten, dass die Tasten komplett verdeckt sind. Das geht sehr einfach, indem man bei der PIN-Eingabe die Hand über das Tastenfeld legt. Zum Öffnen der Tür zur Bank kann eine separate Karte mit Magnetstreifen verwendet werden. Sogar eine Karte, die gar keine Zahlfunktion besitzt, kann hier ausreichende Dienste leisten, sie muss lediglich über einen Magnetstreifen verfügen. Frei stehende Geldautomaten sollte man als Bankkunde möglichst meiden. Leider kann es einige Tage dauern, bis die Abbuchungen aus dem Ausland auf dem Kontoauszug erscheinen. Die regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge ist daher Pflicht.
Wie man sich als Skimming-Opfer verhalten sollte sowie weitere Informationen zum Thema Datendiebstahl am Geldautomaten lesen Sie unter: http://www.finanzcheck.com/index.php?schutz-vor-skimming
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Datum: 11.01.2011 - 08:26 Uhr
Sprache: Deutsch
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Recht und Verbraucher
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Freigabedatum: 11.01.2011
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