Gudrun Kopp: DeutschÂland hilft schnell und nachÂhaltig in Haiti
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Gudrun Kopp: DeutschÂland hilft schnell und nachÂhaltig in Haiti
Darüber hinaus beteiligt sich die Bundesregierung mit 40,9 Millionen Euro am mittelÂfristigen WiederÂaufbau. Deutschland ist damit innerÂhalb der EU nach Frankreich und Spanien drittÂgrößter Geber. Dazu gehören zum Beispiel Beiträge zur BereitÂstellung weiterer Unterkünfte, zur GesundÂheitsÂversorgung und zur NahrungsÂmittelÂproduktion. Projekte in Höhe von rund 8 Millionen Euro sind dazu unter der Leitung von verschiedenen HilfsÂorganiÂsationen wie der Deutschen WeltÂhungerÂhilfe oder dem Deutschen Roten Kreuz bereits in der Umsetzung. Weitere Projekte starten in diesem Jahr, etwa die Instandsetzung eines WasserÂkraftÂwerkes in ZusammenÂarbeit mit der Interamerikanischen EntwickÂlungsÂbank (deutscher Anteil: 10 Millionen Euro). Das WasserÂkraftÂwerk spielt im Rahmen des WiederÂaufbaus eine wichtige Rolle für die StromÂversorgung des Landes.
Gudrun Kopp: "Beim mittelfristigen Wiederaufbau geht es nicht um die Geschwindigkeit des Mittelabflusses allein. Wir helfen so zügig wie möglich, aber wir achten streng darauf, dass unser Engagement auch nachhaltig wirkt. Gerade bei Projekten wie dem WasserÂkraftÂwerk, die für JahrÂzehnte entÂscheidend sein werden, hilft ein Schnellschuss niemandem. Gerade vor dem HinterÂgrund des CholeraÂausbruchs, der mangelnden InfraÂstruktur und begrenzter Kapazitäten auf Seiten der haitianischen Regierung und Verwaltung sind die HerausÂforderungen dabei groß."
Unabhängig von den bilateralen Zusagen auf der Geberkonferenz und der unÂmitÂtelÂbar einÂgeÂleiteten Not- und ÜbergangsÂhilfe ist DeutschÂland auch über seinen rund 20-prozentigen Beitrag zum Haushalt der EU an deren Beiträgen zur humanitären Hilfe in Höhe von 120 Millionen Euro sowie deren WiederÂaufÂbauÂmaßnahmen in Höhe von 522 Millionen Euro beteiligt. Der deutsche Anteil an dem interÂnatioÂnalen SchuldenÂerlass für Haiti bei der InterÂamerikaÂnischen Entwicklungsbank, der Weltbank und dem Internationalen Fonds für landÂwirtÂschaftÂliche Entwicklung beträgt darüber hinaus rund 20 Millionen Euro.
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Datum: 11.01.2011 - 20:45 Uhr
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