Deutsche Eierwirtschaft besteht auf Einhaltung des Zeitplans: Fortbestand der konventionellen Käfighaltung in einzelnen EU Staaten wäre eine inakzeptable Wettbewerbsverzerrung
ID: 332526
Brüssel eine ganztägige Beratung mit Vertreten der Mitgliedstaaten
sowie der europäischen Organisationen der Landwirtschaft, des Handels
und des Tier- und Verbraucherschutzes zur Anwendung der Richtlinie
(EG) 1999/74 mit Mindeststandards zum Schutz von Legehennen statt.
Konkreter Anlass ist das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung zum 1.
Januar 2012 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland werden
bereits seit dem 1. Januar 2010 keine Legehennen mehr in
konventionellen Käfigen gehalten.
Ausstieg aus der herkömmlichen Käfighaltung lange geplant
Bereits 1999 war mit der EU-Hennenhaltungsrichtlinie der
europäische Ausstieg aus der herkömmlichen Käfighaltung beschlossen
worden. Innerhalb der Sitzung wurden verschiedene Optionen zur
erleichterten Anwendung des Verbots der herkömmlichen Käfighaltung
zusammengetragen. Dies sind unter anderem die Aufweichung der
Übergangsfrist verbunden mit einer Zusatzkennzeichnung auf dem Ei
oder gar die Beibehaltung der herkömmlichen Käfighaltung in einzelnen
Mitgliedstaaten in Verbindung mit einer Vermarktungsbeschränkung auf
das einzelne Land. Schätzungen zufolge beläuft sich die Zahl der
Legehennen, die zum Stichtag noch in herkömmlichen Käfigen gehalten
werden, bei 350 Millionenen Legehennen in der gesamten EU, auf
immerhin rund 100 Millionen. "Schluss ist Schluss und das muss jetzt
auch mit umfassenden Kontrollen durch die Behörden der
Mitgliedstaaten und auch durch Inspektionen der EU-Kommission
durchgesetzt werden", zeigt sich Dr. Bernd Diekmann, Vorsitzender
des Bundesverband Deutsches Ei und Vizepräsident des ZDG
Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, verärgert über die
Beratungen.
Deutsche Erzeugung darf nicht geschwächt werden
Die deutschen Legehennenhalter haben mit der frühzeitigen
Umstellung auf moderne und tiergerechte Haltungsformen rund 500
Millionen Euro investiert. Gerade mit Blick auf den aktuellen Fund
von Dioxin in Futtermitteln und dem damit verbundenen Einbruch des
Eiermarktes appelliert Dr. Diekmann, die Marktsituation der deutschen
Erzeugung durch potentielle Umstellungs-Schlupflöcher für andere
Mitgliedstaaten, nicht zu schwächen. Einzelne Bestände hatten mit
Dioxin belastetes Futtermittel erhalten, so dass in geringen Mengen
auch erhöhte Dioxinwerte in Eiern festgestellt wurden. Das BfR
Bundesinstitut für Risikobewertung hatte jedoch erklärt, ein Verzehr
dieser Eier über einen kurzen Zeitraum sei gesundheitlich
unbedenklich.
Deutsche Eier-Erzeugung steht für moderne und tiergerechte
Haltungsformen
"Die deutsche Erzeugung steht nach wie vor für hohe Tier-, Umwelt-
und Verbraucherschutzstandards und die deutschen Legehennenhalter
setzen alles daran, der Nachfrage nach sicheren, frischen und
heimischen Eiern aus kontrollierter Erzeugung nachzukommen. Dabei
hoffen wir sehr auf die Unterstützung der deutschen Verbraucher, die
sich bewusst für ein DE-Ei entscheiden", so Diekmann. Die frühe
Umstellung der Eiererzeugung in Deutschland ist ein gelungenes
Beispiel einer wirtschaftsseitig betriebenen Leistung zur
nachhaltigen Verbesserung der Tiergerechtheit in der
Legehennenhaltung. Zu erkennen sind Eier aus Deutschland am DE
innerhalb des amtlichen Erzeugercodes auf der Schale des Eies.
Pressekontakt:
ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.
Kerstin Spelthann
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel. 030 288831-40
Fax 030 288831-50
E-Mail:k.spelthann@zdg-online.de
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Datum: 20.01.2011 - 16:32 Uhr
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