Demenz-Erkrankungen:
ID: 334261
Wenn der Patient nicht mehr entscheiden kann
Demenz-Erkrankungen:(firmenpresse) - sup.- Der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit bis hin zur völligen Hilflosigkeit: ein Schicksal, von dem immer mehr Menschen betroffen sind. Rund 1,1 Mio. Demenz-Erkrankte gibt es mittlerweile in Deutschland. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wird diese Zahl bis zum Jahr 2030 aufgrund des demographischen Wandels auf ca. 1,7 Mio. steigen. Und 90 Prozent der Erkrankungen fallen auf die so genannten primären Demenzen wie z. B. die Alzheimer-Krankheit, die irreversibel, also nicht mehr umkehrbar sind. Eine enorme Herausforderung für die Gesellschaft, die Pflegesysteme, ganz besonders aber für die Angehörigen der Betroffenen. Denn etwa 80 Prozent aller Demenz-Erkrankten werden zu Hause gepflegt.
Warnsignale, die auf eine beginnende Demenz hindeuten können, sind zum Beispiel Sprachstörungen, nachlassendes Interesse an Arbeit, Hobbys und Kontakten, das Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse oder Schwierigkeiten, gewohnte Tätigkeiten auszuführen. Auch der Verlust des Überblicks über finanzielle Angelegenheiten oder ein hartnäckiges Abstreiten von Fehlern, Irrtümern oder Verwechslungen können entsprechende Anzeichen sein. Der zunächst eher schleichende, kaum wahrnehmbare Verlauf der Erkrankung ist meist der Grund dafür, dass solche Verhaltensweisen oft erst im Rückblick als erste Symptome diagnostiziert werden. Und vielfach ist es der Patient selbst, der sich am heftigsten gegen das Akzeptieren dieser Diagnose wehrt.
Spätestens dann, wenn durch den Verlust von Urteilsfähigkeit und Denkvermögen eigenständige Entscheidungen des Erkrankten nicht mehr möglich sind, kommen auf die betroffenen Familien noch größere Belastungen zu. Bei allen Aspekten der Betreuung, der medizinischen Versorgung und der persönlichen Belange des Patienten stellt sich die Frage, was in seinem Sinne und zu seinem Wohle das Beste ist. Es ist dann sehr hilfreich für die Angehörigen, wenn der Patient beizeiten in einer Betreuungs- oder Patientenverfügung bzw. einer Vorsorgevollmacht seine Absichten klar festgehalten und die Personen seines Vertrauens benannt hat. Auf diese Weise lässt sich auch vermeiden, dass das Betreuungsgericht von Amts wegen einen Betreuer bestellt. Für den Fall, dass im Freundes- oder Verwandtenkreis niemand mit den Betreuungspflichten belastet werden kann, gibt es nämlich noch eine weitere Option: den Abschluss eines detaillierten Vorsorgevertrags mit einem professionellen Dienstleister. Solche Institutionen wie z. B. die Deutsche Nachlass, die sich auf Ruhestands- und Nachlassmanagement spezialisiert hat, vermitteln bundesweit Vorsorgeregelungen. Weiterführende Informationen zu entsprechenden Vollmachten und Verfügungen erteilt auf Anfrage die Deutsche Nachlass, Oettingenstraße 25, 80538 München, Tel: 089/24 21 29 21, Fax: 089/24 21 20 22, Büro Neuss/Düsseldorf, Tel: 02131/66 46 090, www.deutsche-nachlass.de.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549
Düsseldorf
redaktion(at)supress-redaktion.de
0211/555548
http://www.supress-redaktion.de
Datum: 24.01.2011 - 14:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 334261
Anzahl Zeichen: 2939
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ilona Kruchen
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: 0211/555548
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 353 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Demenz-Erkrankungen:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Supress (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
sup.- Für viele Menschen ist Gentechnik ein Reizwort. Vor allem mit der Biologie der Landwirtschaft identifiziert, wird sie von zwei Drittel der Deutschen abgelehnt. In der Medizin spielen dagegen gentechnische Methoden von der Diagnose über die Prävention bis zur Behandlung eine wichtige Rolle.
Irreführung statt Aufklärung ...
sup.- Foodwatch fordert einmal mehr die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Nutri-Score. In der aktuellen Kritik der Essens-Ideologen an der Ernährungsstrategie der Bundesregierung, die sie als wohlklingendes, aber folgenloses Papier der Ampel bezeichnen, wiederholen die Aktivist
Lebensmittel-Werbeverbote verfassungsrechtlich fraglich ...
sup.- Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geplanten Werbeverbote stehen jetzt auch unter verfassungsrechtlichen Aspekten auf dem Prüfstand. Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages haben sich mit dem brisanten Thema beschäftigt. Die ideologisch getri
Weitere Mitteilungen von Supress
Yoga wirkt sich positiv auf die Potenz aus ...
sup.- Wovon Yoga-Anhänger schon lange überzeugt sind, hat jetzt eine Studie aus New Delhi bestätigt: Yoga verbessert signifikant männliche Sexualfunktionen wie Verlangen, Leistung, Partner-Synchronisation, Erektion und Orgasmus. Das berichtet das aktuelle Lifestyle-Telegramm (www.lifestyle-teleg
Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung ...
sup.- Kampagnen, in denen geringe Teilnahmequoten von Männern bei der Krebsfrüherkennung bemängelt werden, haben keine motivierende, sondern im Gegenteil demotivierende Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung von Prof. Monika Sieverding (Universität Heidelberg). Das Gesundhei
Schwangere müssen sich vor Infektionen schützen ...
sup.- Der Winter ist eine typische Jahreszeit für Erkältungen und Grippeinfektionen. Auch viele Schwangere sind betroffen. Da bei ihnen schwere Komplikationen auftreten können, empfiehlt die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut seit kurzem eine Grippeimpfung für Schwangere. Neben dem
Zu fett – selbst schuld! Oder doch nicht? Teil 4 ...
Trotzdem gibt es Menschen, die aufgrund ihrer Veranlagung mal mehr und mal weniger dazu neigen, übergewichtig zu werden oder zu bleiben. Unterschiede im individuellen Verhaltensmuster und stoffwechselbiologischen Vorgängen führen dazu, dass der eine besser und ohne größere Kontrolle sein Wohl




