Röttgen: Chancen der Nanotechnologie nutzen NanoKommission legt Abschlussbericht vor
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Röttgen: Chancen der Nanotechnologie nutzen NanoKommission legt Abschlussbericht vor
ig die noch ungeklärten Risiken nicht auszublenden. "Nanotechnologie verspricht viel, doch über die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit wissen wir zu wenig. Ich setze mich für einen Ausbau der Risikoforschung und den Aufbau eines europäischen Nano-Produktregisters ein", so Röttgen.
Ein solches Register hätte die Aufgabe, Nanomaterialien in Produkten im Sinne des Vor-sorgeprinzips für die Behörden nachverfolgbar zu machen. Außerdem verwies er darauf, dass das Bundesforschungsministerium den Etat für die Risikoforschung erhöht habe und auch das Bundesumweltministerium im Rahmen des Umweltforschungsplanes oder durch Mitarbeit an verschiedenen Programmen der OECD die Forschung und Risikominimierung an den relevantesten Nanomaterialien vorantreibt.
Die NanoKommission hatte den Auftrag, Chancen und Risiken der Nanotechnologien zu diskutieren und der Bundesregierung Empfehlungen für einen verantwortungsvollen Umgang zu formulieren. 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen, Umwelt- und Verbraucher- und Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen, Ministerien und Behörden haben gemeinsam im NanoDialog daran gearbeitet,
- Beiträge zum öffentlichen Diskurs über Chancen und Risiken des Umgangs mit Nanomateria-lien zu erarbeiten,
- Felder zu identifizieren, auf denen Nanotechnologien einen Beitrag zur nachhaltigen Innovati-on leisten und
- Instrumente für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien zu entwickeln.
Der Abschlussbericht sowie die Berichte der Themengruppen sind abrufbar unter: www.bmu.de/nanokommission.
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich) Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
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Datum: 02.02.2011 - 14:45 Uhr
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