Wechsel des Gasanbieters: Brandenburger und Berliner zieht es besonders häufig zu neuen Versorgern
Trend zum Anbieterwechsel in Brandenburg 81 Prozent höher als im Rest der Republik - Wechselquote in der Hauptstadt 67 Prozentüber dem DurchschnittVerbraucher in Bayern und Baden-Württemberg nutzen kaum Möglichkeiten des freien Marktes
Vergleich der Bundesländer: Brandenburger und Berliner wechselfreudig - träger Süden
Im Rahmen der Untersuchung wurden die jeweiligen regionalen Wechselquoten, basierend auf allen Haushalten, die ihren Gasanbieter in den vergangenen zwölf Monaten über toptarif.de (www.toptarif) gewechselt haben, verglichen. Ergebnis: Besonders ausgeprägt ist der Trend zum Anbieterwechsel in Brandenburg und Berlin. Hier liegen die Wechselquoten, gemessen an der Zahl der Haushalte, stattliche 81 bzw. 67 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Ähnliches gilt auch für die Bundesländer Niedersachsen (+56 Prozent) und Bremen (+39 Prozent), wo sich überdurchschnittlich viele Privatkunden für einen neuen Lieferanten entschieden haben.
Grafik: Wechselaktivitäten nach Bundesländern und ausgewählten Großstädten
Im Süden der Republik ist die Neigung zum Wechsel des Gasanbieters hingegen wesentlich geringer ausgeprägt. So liegt die Wechselaktivität in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg 50 bzw. 39 Prozent unter dem bundesweiten Mittelwert.
Datenmaterial: Gasanbieterwechsel in Deutschland in den letzten zwölf Monaten
"Als eine der zentralen Ursachen für die regional unterschiedlichen Wechselquoten kann die jeweilige Preispolitik der Unternehmen vor Ort angeführt werden", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). So wanderten beispielsweise beim norddeutschen Energieriesen EWE, der große Teile Niedersachsens und Brandenburgs als Grundversorger beliefert, mehr als 41.000 Gaskunden im vergangenen Jahr ab. In diesem Zusammenhang verwies das Unternehmen gegenüber verschiedenen Medien erst kürzlich darauf, dass die zum Dezember 2010 vorgenommene Gaspreiserhöhung als maßgeblicher Faktor der zahlreichen Abwanderungen zu sehen sei. "Auch in Berlin lässt sich eine erhebliche Steigerung der Wechselaktivität rund um die letzte Preiserhöhung des örtlichen Grundversorgers GASAG im Oktober 2010 nachweisen", so Dodt.
Kaum Einfluss auf die Höhe der Wechselaktivität haben dagegen Unterschiede in der regionalen Wettbewerbsdichte. Besonders deutlich wird dieser Aspekt am Beispiel Baden-Württembergs. Zwar steht Haushaltskunden hier die größte Auswahl an Anbietern zur Verfügung, dennoch belegt das Bundesland im Vergleich der Wechselquoten lediglich den vorletzten Rang.
Vergleich der 20 größten Städte: Verbraucher in Hannover, Wuppertal und Bremen wechseln häufig - Kunden in München und Düsseldorf besonders treu
Neben den Verbrauchern in Berlin zog es Haushalte in Hannover (+49 Prozent), Wuppertal (+38 Prozent) und in der Hansestadt Bremen (+37 Prozent) in den vergangenen zwölf Monaten besonders häufig zu neuen Anbietern. Wesentlich treuer sind hingegen Verbraucher in der bayerischen Landeshauptstadt München, wo die Wechselhäufigkeit fast 60 Prozent schwächer ausgeprägt ist, als im Rest der Republik. Ähnlich zurückhaltend agierten Haushalte auch in Düsseldorf, Dresden, Frankfurt am Main und Mannheim mit Wechselquoten zwischen 50 bis 40 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.
Angesichts der stetigen Zunahme des Wettbewerbs auf dem deutschen Gasmarkt raten die Experten von toptarif.de (www.toptarif.de) zu einem generellen Vergleich der unterschiedlichen Angebote am Markt. "Momentan werden vorhandene Einsparpotentiale als Konsequenz großer Preisunterschiede zwischen den einzelnen Versorgern noch viel zu selten genutzt", macht Dodt deutlich. "Gerade Haushalte, die noch in den meist teuren Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung beliefert werden, können ihre jährlichen Kosten beim erstmaligen Anbieterwechsel vielerorts um 20 bis 30 Prozent senken."
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Datum: 04.02.2011 - 15:01 Uhr
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