Neuer Film im DJV-Kino: 'Morgenappell'
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Neuer Film im DJV-Kino: "Morgenappell"
"Über Jahre hinweg haben die Zeitungsverleger an den Redaktionen gespart", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Statt in guten Journalismus zu investieren, wurden frei werdende Stellen oft nicht neu besetzt und mancherorts Redakteure entlassen." Damit schadeten die Verleger letztendlich dem Produkt Zeitung: "Viele Verleger haben das Gespür für den Wert des Journalismus verloren", sagte Konken.
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger fordert von den Gewerkschaften DJV und ver.di in den Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen spürbare Einschnitte in die Tarifverträge. So sollen etwa Urlaubs- und Weihnachtsgeld gekürzt und ein neues Tarifwerk für Berufseinsteiger eingeführt werden. Im Vergleich zu den bestehenden Tarifverträgen für Zeitungsredakteure würden die Regelungen des Dumping-Tarifs für Neue ein Minus von 25 bis 30 Prozent über das gesamte Berufsleben hinweg bedeuten. "Das ist ein Angriff auf den Wert des Journalismus", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
Der Kurzfilm "Morgenappell" wurde vom Berliner Journalistenbüro Röhr+Wenzel im Auftrag des DJV produziert. Der Deutsche Journalisten-Verband setzt damit seine Informationsreihe zur Situation in der Tarifpolitik und zum Wert des Journalismus fort. Die Youtube-URL des DJV-Films "Morgenappell" lautet: http://www.youtube.com/watch?v=lOfstgQQ1OY
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Hendrik Zörner
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Datum: 09.02.2011 - 13:15 Uhr
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