Einfacher Einstieg in die Wechselprozesse im Messwesen
Neue EDNA-Fachinformation zu WiM sorgt fürÜbersicht
Die EDNA-Initiative empfiehlt kleinen und mittleren Versorgungsunternehmen, sich vor der Entscheidung zugunsten einer Softwarelösung sich zunächst Gedanken über die mittel- und langfristige Strategie im Messwesen zu machen. Erst auf Basis einer solchen Strategie könne entschieden werden, welche Lösung für die individuelle Situation am meisten Sinn macht. "Oftmals kann es die bessere und wirtschaftlichere Alternative sein, die WiM-Prozesse beispielsweise über das Outsourcing bei einem Dienstleister oder in Kooperation mit einem anderen Stadtwerk zu organisieren", beschreibt Rüdiger Winkler einen der Hinweise.
Zudem müssten sich die Unternehmen darüber klar sein, dass es mit der WiM-Einführung allein nicht getan ist. "GPKE beziehungsweise GeLiGas sind zwar angepasst und einige "Schönheitsreparaturen" vorgenommen worden. Jedoch werden diese beiden Regeln noch einmal grundsätzlich überarbeitet werden müssen, da auch hier nach Vorgabe der 3. EU-Binnenmarktrichtlinie künftig ein Lieferantenwechsel innerhalb von drei Wochen möglich sein muss", skizziert er die weitere Entwicklung. Es ist deswegen damit zu rechnen, dass nach Verabschiedung einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes im Frühjahr 2011 bis Ende 2011 die entsprechenden Vorgaben der BNetzA in Form einer neuen GPKE/GeLiGas vorliegen werden. Dies wird dann zur Folge haben, dass Ende 2012 oder Anfang 2013 die nächste große Veränderung im Energiemarkt umzusetzen ist.
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Die EDNA-Initiative e.V. ist eine Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern und IT-Dienstleistern sowie Anwendern aus den Aufgabenbereichen des eBusiness in den Energiemärkten rund um die Energielogistik. Das Ziel der EDNA ist es, die Automatisierung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft zu fördern und dafür bestehende und neue Standards für den elektronischen Datenaustausch in den Softwaresystemen umzusetzen und damit "kaufbar" zu machen. Gleichzeitig soll über ein Zertifizierungsverfahren und ein EDNA-Qualitätssiegel sichergestellt werden, dass IT-Systeme die festgelegten Standards auch tatsächlich erfüllen. Für den Anwender bedeutet das eine sehr viel größere Entscheidungs- und Investitionssicherheit als bisher, weil aufwändige Schnittstellenprogrammierungen und Integrationsanstrengungen überflüssig werden. Gleichzeitig kann er über die Automatisierung von Geschäftsprozessen erhebliche Rationalisierungspotenziale erschließen.
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Datum: 14.02.2011 - 14:45 Uhr
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