10. AVA-Haupttagung am 11. Februar 2011 mit aktueller Podiumsdiskussion

10. AVA-Haupttagung am 11. Februar 2011 mit aktueller Podiumsdiskussion

ID: 348892

10. AVA-Haupttagung am 11. Februar 2011 mit aktueller Podiumsdiskussion über die
Zukunft der Nutztierhaltung und Lebensmittelproduktion mit dem Thema „Agrarwende – Lösung für den deutschen Verbraucher“



(firmenpresse) - 10. AVA-Haupttagung am 11. Februar 2011 mit aktueller Podiumsdiskussion über die
Zukunft der Nutztierhaltung und Lebensmittelproduktion mit dem Thema „Agrarwende – Lösung für den deutschen Verbraucher“

Aus dem aktuellem Anlass des „Dioxinskandals“ wurde ein Diskussionsforum in das Programm der 10. AVA-Haupttagung aufgenommen, das nahezu 500 Fachleute der Tiermedizin besuchten , zu dem Referenten eingeladen waren, die in ihren Statements die gegenwärtige Situation und die Konsequenzen für die Zukunft herausstellten.
So fragte der stellvertretende Geschäftsführer Dr. Oliver Thelen der Q&S Qualität und Sicherheit GmbH in Bonn „Was kann QS bei Rückständen, Zoonoseerregern und Tierschutz leisten?“ und zeigte die Möglichkeiten, Grenzen und Chancen auf. Das Unternehmen wurde auf Grund des Auftretens von BSE in Deutschland gegründet und konnte die Zahl der Audits-Kontrollen für Fleisch und Fleischwaren entlang der Lebensmittelkette vom Erzeuger zum Verbraucher ständig erhöhen. Trotzdem sind technische Pannen, menschliches Versagen und kriminelles Verhalten nicht auszuschließen, wie das bei der Firma Harles & Jentzsch in Uetersen der Fall gewesen ist. PD Dr. Helmut A. Schafft beleuchtete als Fachgruppenleiter Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe beim Bundesinstitut für Risikobewertung die „Lebensmittelskandale aus der Sicht des BfR „. Aus der am 26. Januar 2011 herausgegebenen Stellungnahme des BfR zum tatsächlichen Risiko des in den Medien als „Supergift“ bezeichneten Dioxins zeigte er auf, wie schwer es ist, gegen „gefühltes Risiko“ mit wissenschaftlichen Ergebnissen anzugehen. Dr. Dipl.-Ing.agr. Dirk Hesse, Privatdozent an der Uni Giessen, erörterte am Beispiel Schwein die Tierhaltung der Zukunft unter dem Gesichtpunkten ökologisch oder konventionell und zeigte die Entwicklung der beiden Systeme 40 Jahre im Rück- und Vorblick auf. Schließlich stellte Dipl.-Ing. agr. Georg Keckl vom Landesbetrieb für Statistik in Hannover „Landwirtschaft zwischen romantischen Wunschdenken und ernüchternder Notwendigkeit“ auf Grund der statistischen Entwicklung der Milchviehhaltung in den deutschen Regionen und die sich daraus für die Anforderungen an eine zukunftsfähige Tierarztpraxis ergebenden Konsequenzen vor.


So gesehen war es für die in der Nutztierpraxis tätigen Teilnehmer sehr aufschlussreich, in welchem von der Öffentlichkeit gesehenen Umfeld sie arbeiten; wenn von Nicht-Regierungsorganisationen eine „andere Landwirtschaft“ gefordert wird, haben ihnen die Referate Reaktionsnotwendigkeiten aufgezeigt, die auch von ihren Standesvertretern
wahrgenommen werden müssen.
eg hellwig
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstrasse 5 - D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
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»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten.«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer



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Datum: 15.02.2011 - 14:30 Uhr
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