Diener der Kanzlerin kein geeigneter Bundesbankpräsident
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Diener der Kanzlerin kein geeigneter Bundesbankpräsident
Unabhängigkeit, Insiderwissen und Interessenskonflikte werden von der arroganten Machtclique dieses Landes als unwichtige Sensibilitäten missachtet. Stattdessen ist offenbar allein die Herkunft des Stalls entscheidend und dieser ist offensichtlich sehr klein.
Noch-Bundebankpräsident Weber und Deutsche Bank-Chef Ackermann sind intime Ratgeber der Kanzlerin in Wirtschafts- und Finanzfragen.
Noch-Kanzlerberater Weidmann wurde von der Bundesbank ?ausgeliehen? und ist ein Zögling Webers, der ihn als Student unterrichtet hat.
Genauso wie sein Kollege Staatssekretär Jörg Asmussen. Weil Ackermann satt und amtsmüde ist, wechselt dieser kleine Personenkreis nun die angewärmten Stühle. Diese geistige und personelle Enge ist unerträglich. Sollte auch noch Weber zur Deutschen Bank wechseln, dann ist diese Personalrochade ein neues Beispiel dafür wie korrupt diese Republik bzw. wie hoch die Interessengleichheit zwischen Politik und Konzernen ist. Deshalb müssen zumindest Drehtürwechsel durch eine Karenzzeit von fünf Jahren verhindert werden.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
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Datum: 16.02.2011 - 16:45 Uhr
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