Turnaround bei Absolute Return-Fonds in Deutschland
ID: 357937
Weiterhin große Qualitätsunterschiede trotz verbesserter Performance
35,99 Prozent und minus 23,97 Prozent lagen.
Die aktuelle Absolute Return-Studie von Lupus alpha untersucht die Entwicklung von Absolute Return-Produkten in Deutschland in einem Ein- bzw.- Dreijahreszeitraum per 30. Dezember 2010. Zum Stichtag gab es 327 Absolute Return-Fonds mit Vertriebs¬zulassung in Deutschland. Damit ist die Anzahl der Absolute Return-Fonds in Deutschland von 266 Produkten im Jahr 2007 in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Dabei waren die Auswirkungen der Finanzkrise auch 2010 noch spürbar. Die 26 Fonds, die im vergangenen Jahr vom Markt verschwanden, wurden mehrheitlich vor dem Herbst 2008 aufgelegt. Gleichzeitig ist die Zahl der Schließungen aber rückläufig (2009: 43). Dem stand die Auflegung 41 neuer Fonds gegenüber.
Trotz des schwierigen Kapitalmarktumfelds mit Schuldenkrise der Euro-Staaten und vieler Trendwechsel am Aktienmarkt, konnten Absolut Return-Fonds im Jahr 2010 vielfach das Versprechen absolut positiver Renditen einlösen. 71 Prozent aller unter¬suchten Fonds schlossen 2010 im Plus. Die durchschnittliche Rendite lag bei 1,96 Prozent p.a. "Positive Renditen allein stiften dem Kunden aber noch keinen Mehrwert. Mittelfristig geht es darum eine Rendite zu erzielen, die über dem risikolosen Zins liegt; sprich eine positive Sharpe Ratio aufweist", kommentiert Ralf Lochmüller, Sprecher und Geschäftsführer von Lupus alpha. Auf Jahressicht erreichten knapp zwei Drittel der betrachteten Fonds eine positive Sharpe Ratio. "Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Wenn auch die relativ große Streuung der Ergebnisse immer noch erhebliche Qualitätsunterschiede im Absolute Return-Segment offenbart", so Lochmüller weiter.
Die Studie kann auf eine immer breitere Produktbasis mit längeren Track-Record zurückgreifen. Mittlerweile verfügen bereits 142 Produkte über eine Dreijahres-Historie. 61,3 Prozent der Fonds erzielten über drei Jahre absolut positive Renditen. Dabei lag die durchschnittliche Rendite bei 0,35 Prozent p.a.. Noch im Juni 2010 war die durchschnittliche Rendite mit minus 0,31 Prozent p.a. negativ. Wie wichtig die Aus¬wahl des richtigen Produktes ist, beweist ein Blick auf die Sharpe Ratio. "Insbesondere im Dreijahres-Zeitraum zeigen sich noch die Nachwehen der Finanzkrise", sagt Lochmüller. Nur ein Drittel der untersuchten Fonds konnte auf Dreijahressicht mit einer positiven Sharpe Ratio überzeugen. Besonders gut schnitten dabei neben Emerging Markets- und Bond-Konzepten auch Volatilitätsstrategien ab, bei denen die Schwankung von Märkten investierbar gemacht wird.
Volatilitätsstrategien haben andere Renditetreiber als die traditionellen Asset Klassen. "Die guten Diversifikationseigenschaften gegenüber den klassischen Aktien und Rentenmärkten sind es gerade, die Volatilität als Asset Klasse so interessant machen", erklärt Lochmüller die wachsende Attraktivität dieser Anlagestrategien bei institutionellen Investoren. Mit dem Lupus alpha Volatility Invest blickt der Frankfurter Asset Manager auf eine Historie von über drei Jahren zurück. Durch ein geringes Risiko und stabile Renditen erzielte der Absolute Return-Fonds im untersuchten Dreijahreszeitraum per Ende Dezember 2010 eine Sharpe Ratio von 0,3 bei einer jährlichen Rendite von 4,31 Prozent. In seinen Volatilitätsstrategien verwaltet Lupus alpha über 1 Mrd. Euro. Ein weiterer Ausbau ist in 2011 geplant.
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Lupus alpha ist eine unabhängige, eigentümergeführte Asset Management-Gesellschaft in Frankfurt, die institutionellen und privaten Anlegern spezialisierte Investmentprodukte abseits der traditionellen Asset Klassen anbietet. Der Fokus liegt auf europäischen Small, Mid und Micro Caps sowie auf dem Angebot nachhaltiger Absolute Return-Konzepten und Hedgefonds.
Lupus alpha Asset Management GmbH
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Datum: 01.03.2011 - 11:31 Uhr
Sprache: Deutsch
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Finanzwesen
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