Drogenbeauftragte: Jugendschutz gilt immer - auch im Karneval
ID: 358600
Drogenbeauftragte: Jugendschutz gilt immer - auch im Karneval
Karnevalsvereine und Kommunen haben deshalb in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen zur Prävention des Alkoholmissbrauchs entwickelt und erprobt.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, MdB, erklärt hierzu: "Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass der Jugendschutz immer konsequent eingehalten wird - auch im Karneval. Gerade in dieser Zeit ist das eine große Herausforderung für alle Beteiligten. In den Karnevalshochburgen gibt es bereits gute Beispiele, um den Jugendschutz zu verbessern. Diese Aktivitäten sind vorbildlich und sollten in den Karnevalsregionen möglichst flächendeckend und konsequent angewendet werden."
Solche bewährten Maßnahmen sind:
* Kommunen und Karnevalsvereine erarbeiten Richtlinien für den Jugendschutz in der "fünften Jahreszeit". Jugendschutzbeauftragte und eine Erinnerung an die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind hier besonders wichtig. Die Initiative kann vom Karnevalsverein, vom Kreisjugendring oder der Kommune ausgehen. Wichtig ist eine klare und gemeinsam vereinbarte Botschaft an die Veranstalter.
* Die Entsendung von Jugendschutzbeauftragten, die mit den Betreibern vor Ort die Einhaltung des Jugendschutzes während der Festveranstaltungen regeln und mit Polizei und Ordnungsamt Verstöße sanktionieren.
* Einbindung aller betroffenen Stellen, wie der Polizei und dem Ordnungsamt, Suchtprävention und Jugendamt, um besonders für das Thema zu sensibilisieren. Die Durchführung gemeinsamer Aktionen wie zum Beispiel "Keine Kurzen für Kurze" in Köln.
* Schaffung alkoholfreier Angebote für Kinder und Jugendliche, wie die "After-School-Party" auf dem Münsterplatz in Bonn als Alternative zum Alkohol-exzess.
* Je nach Problemlage vor Ort können ergänzend zu Schulungen im Jugendschutz noch weitere Maßnahmen vereinbart werden. Zur Gewaltreduktion soll das erstmals in Düsseldorf beschlossene Glasverbot im diesjährigen Karneval beitragen.
Weitere Informationen:
Analyse des statistischen Landesamtes Baden-Württemberg
http://www.statistik-bw.de
Link Köln
http://www.stadt-koeln.de
Link Düsseldorf
http://www.duesseldorf.de
Link Bonn
http://www.bonn.de
Link Koblenz
http://www.koblenz.de
Link Mainz
http://www.vorbild-sein.de
Kontakt
Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
Friedrichstraße 108, 10117 Berlin
Tel.: 030-18 441- 4412
Fax: 030-18 441- 4960
E-Mail: drogenbeauftragte@bmg.bund.de
http://www.drogenbeauftragte.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 01.03.2011 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 358600
Anzahl Zeichen: 3615
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Drogenbeauftragte: Jugendschutz gilt immer - auch im Karneval"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anfang des Jahres hat das neu ausgerichtete Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Es wird mit seinen vielfältigen Angeboten künftig seine Impulsfunktion für die Leitthemen der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter ausbauen. Im Mittelpunkt der Arbeit ste
Bundesminister Gröhe: 'Globale Gesundheitspolitik aktiv gestalten' ...
Über 1400 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft aus über 80 Ländern kommen vom 11. bis 13. Oktober 2015 in Berlin zusammen, um beim diesjährigen World Health Summit über aktuelle Fragen der globalen Gesundheitsversorgung zu diskutieren. In seiner Eröf
G7-Gesundheitsminister verabschieden Berlin-Erklärung zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen ...
Auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kamen die Gesundheitsministerinnen und -minister der sieben führenden Industriestaaten (G7) vom 8. - 9. Oktober zu Beratungen in Berlin zusammen. Auf der Agenda standen gemeinsame Maßnahmen gegen Antibiotika-Resistenzen und Lehren aus de
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Was tun, wenn die Drüsen streiken? Deutsche Rheuma-Liga informiert mit neuer Broschüre und bietet Rat im Internet ...
Bonn - Trockene Augen, Probleme beim Schlucken und Kauen, eine bleierne Müdigkeit, die keine Kraft mehr für den Alltag lässt und dann auch noch schmerzende Gelenke? All diese Beschwerden sind Teil einer einzigen Erkrankung, genannt Sjögren-Syndrom. Weil die Symptome so verschieden sind und unter
Erfolgreich gegen AIDS ? aber kein Grund zur Entwarnung ...
g - "Die HIV/AIDS/STI-Prävention war in Hamburg in den vergangenen Jahren erfolgreich", so Gesundheitssenator Dietrich Wersich. "Die Stadt verfügt über ein differenziertes und funktionierendes Hilfesystem, mit dem die verschiedenen Zielgruppen gut erreicht werden. Zudem gibt es vie
Größte Typisierungsaktion aller Zeiten ...
Köln / Tübingen - Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei freut sich, einen ersten großen Erfolg für das Jahr 2011 vermelden zu können: Am 27.2. lassen sich bei der Typisierungsaktion "Hilfe für Lucas und andere" in Salem 7327 Menschen als potenzielle Spender in die DKMS aufnehmen
Grünes Licht für Umbau der Kita Atzendorf ...
Für den lang ersehnten Umbau der Kindertagesstätte "Spatzennest" in einer ehemaligen Grundschule in Staßfurt, Ortsteil Atzendorf, gibt es jetzt grünes Licht. Mit fast 766.000 Euro beteiligen sich die Europäische Union, der Bund und das Land an den Kosten. Eine entsprechende Förderzus




