Odysso-Experiment: Eine Woche ohne Medien
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Odysso-Experiment: Eine Woche ohne Medien
Fernsehen, Internet, Handy, Chat-Room, Facebook, SMS - ohne Medienkonsum und digitale Endgeräte scheint Leben heute kaum noch denkbar. Ständige Erreichbarkeit scheint Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Doch wer hat da wen im Griff? Immer einen Klick vom nächsten Kick entfernt, den Daumen immer am Drücker, navigiert man durch die schöne neue Computerwelt, Oder wird man nicht eher navigiert? Kann man überhaupt noch leben ohne Internet, Handy und Co? Und wie fühlt sich das an? Familie Finco aus Haßloch macht für das SWR-Wissensmagazin "Odysso" den Test: Eine Woche verzichten Vater, Mutter und zwei Töchter auf die Steuerinstrumente des modernen Lebens wie Internet, Fernsehen, Mobiltelefon oder Spielkonsole. Was wird welches Familienmitglied am meisten vermissen? Welche Folgen hat dieser Technikentzug für das Familienleben? Antworten darauf zeigt "Odysso" morgen (10. März 2011) um 22 Uhr.
Fünf bis sechs Stunden täglich verbringen die Deutschen durchschnittlich mit ihren digitalen Medien. Welchen Einfluss hat das auf unser Gehirn? Die moderne Hirnforschung befasst sich intensiv mit den Folgen des Medienkonsums. Immer mehr Neurobiologen kritisieren, dass die zunehmende Mediennutzung wie eine riesige Ablenkungsmaschinerie wirkt: Die Informationsflut fördert die Unaufmerksamkeit und das Langzeitgedächtnis leidet. Gibt es Unterschiede der Gehirntätigkeit zwischen denen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, den so genannten "digital natives", und älteren Nutzern der neuen Medien? "Odysso" und Neurobiologe Gerald Hüther geben hierauf Antworten.
Jeden Donnerstagabend um 22 Uhr lädt "Odysso" im SWR Fernsehen dazu ein, Wissen zu entdecken. Das SWR-Wissensmagazin mit Moderator Dennis Wilms nimmt sich Woche für Woche ein Thema vor, stellt Zusammenhänge her, prüft Erkenntnisse der Wissenschaft kritisch und fragt, welche Hoffnungen und Gefahren sich dahinter verbergen. Ausführliche Informationen im Internet unter www.SWR.de/odysso
Pressekontakt:
Georg Brandl,
Tel. 07221/929-2285,
georg.brandl@swr.de
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Datum: 09.03.2011 - 14:15 Uhr
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